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Grosser Aufwand fürs Wasser

Aeschi-SpiezAn der 110.Hauptversammlung der Wasserversorgung bewilligten die Anwesenden eine

«Laut Wasserstrategie des Kantons Bern müssen die Trägerschaften reduziert werden und kleine Genossenschaften ohne Subventionen auskommen.» So begründete Christian Fahrni, Präsident der Wasserversorgungs-Genossenschaft (WVG) Aeschi-Spiez, die vorgesehene Integration der WVG Aeschiried. Die 110.Hauptversammlung im ABZ Spiez konnte davon nur Kenntnis nehmen. Das Geschäft unterliegt am 20.Mai der Gemeindeversammlung Aeschi. Oppositionslos bewilligte die Versammlung die Verzinsung der Anteilscheine mit 4,5 Prozent auf 1,563 Millionen Franken. Der restliche Bilanzgewinn von 11961 Franken wird auf neue Rechnung vorgetragen. Das Ganze resultiert auf einem Betriebsertrag von 2516322 Franken, bei einem Aufwand von 244388 Franken. 110-jährige Hauptleitung Sechs Kreditanträge über total 1,45 Millionen Franken stellte Betriebsleiter Werner Schmid für 2011 vor. Darin enthalten sind neue Hauptleitungsstücke in der Dorfstrasse Aeschi, in Spiez in der Hondrich-, in der Thun- und in der Seestrasse, in Einigen im Weekendweg und im Gwatt im Bereich Rosenweg bis Strättligstrasse. Am Beispiel Thunstrasse erfuhren die Genossenschafter von der Notwendigkeit, mit den Arbeiten vor der Zustimmung durch die Versammlung zu beginnen, um anstehenden Bauarbeiten – hier des Grossverteilers Aldi – nicht in die Quere zu kommen. Die zu ersetzen Leitungen sind reparaturanfällig und stammen teilweise aus dem Jahr 1901. Laut der Finanzverantwortlichen und WVG-Mitarbeitenden Manuela Oesch bewilligte die Genossenschaft im letzten Jahr 62 Neuanschlüsse und versorgte 4003 Liegenschaften mit total 978000 Kubik Wasser. In den Kleinwasserkraftwerken Chalebrunne ob Faltschen und Lengmattli bei Aeschi, die dem Druckabbau in Zuleitungen von Aeschi nach Hondrich und Spiez dienen, produzierten die Generatoren total 312000 Kilowattstunden im Wert von 42400 Franken; 15 Prozent mehr als im Fünfjahresdurchschnitt. Im Jahresbericht erwähnte Christian Fahrni Einsätze bei 115 Störungen und Defekten auf den Anlagen und Leitungen der WVG sowie bei 125 Störungen und Defekten bei Hauszuleitungen und -installationen. Einwandfreies Wasser 49 Wasseruntersuchungen durch die Labors der Städte Thun und Bern sowie 46 interne Wasserproben durch die WVG ergaben durchwegs einwandfreies Trinkwasser. Zu den vielen baulichen Verbesserungen gehört die Integration der Wasserversorgung Brunnenmatte in Aeschi in die WVG. Die dazugehörige Quelle wurde ins Reservoir Lengmattli eingeleitet. Die Schutzzone wird durch Geologen bearbeitet und der Plan öffentlich aufgelegt. Mit der automatischen Einspeisung von Quellwasser aus Wimmis beim BEO-Center Spiezwiler kann die WVG die Bezüge aus dem Kandergrien reduzieren. «Mit unseren Partnerversorgungen findet ein reger Wasseraustausch statt. Wir liefern Wasser an die WVG Aeschiried und Krattigen», sagte der Präsident. Im Gebiet Einigen installierte die WVG das Leckortungssystem Lorno. Mit der Reparatur der so erkannten Leckstellen konnten Zehntausende Kubikmeter Wasserverluste eingespart werden. Deshalb ist Lorno in den kommenden Jahren in weiteren kritischen Versorgungsgebieten von Spiez und Faulensee geplant. Zu Lorno zeigte Hans Jost, ehemaliger WVG-Sekretär, einen Kurzfilm, der wie neun ältere Streifen bei der WVG beziehbar ist. In den Erneuerungswahlen bestätigte die Versammlung nebst dem Präsidenten Christian Fahrni Hans Burkhart und Hansueli Rauber. Daniel von Känel vertritt die Gemeinde Aeschi anstelle von Paul Indermühle. Guido Lauperwww.wvg-aeschi-spiez.ch >

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