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Grossübung rund ums Kloster

St.UrbanWas tun, wenn das Kloster brennt? Feuerwehr, Samariterverein und

Es ist Samstag, 13 Uhr mittags, als bei der Feuerwehr St.Urban der Alarm geht: Ein Seitenflügel des ehemaligen Klosters steht in Vollbrand. Sofort werden die Feuerwehrleute aufgeboten, innert fünf Minuten ist der erste Wagen vor Ort. Die Feuerwehr Roggwil und der Zivilschutz Region Langenthal folgen später – und weil im Kloster bedeutende Kunstgegenstände lagern, rückt bald auch der Kulturgüterschutz des Zivilschutzes an. Zum ersten Mal haben die Feuerwehren St.Urban und Roggwil am Wochenende die Zusammenarbeit mit dem Zivilschutz Langenthal geprobt. Während einer Stunde ist in der Klosteranlage der Teufel los. Überall sind Feuerwehrler im Einsatz: ob bei der Rettung mit der Leiter aus dem Obergeschoss, beim Löschen des eigentlichen Brandes oder beim Verkehrsdienst. Einer behält den Überblick: Der Gesamteinsatzleiter der Feuerwehr, Urs Geiser, koordiniert den Einsatz seiner Mannschaft, nimmt Rückmeldungen über den Löschfortschritt, Evakuierte und Verletzte in Empfang. Und er erteilt für einmal die Aufträge nicht nur an seine Mannschaft, sondern auch an Claudio Fischer, Kommandant Ersteinsatzelement des Zivilschutzes. Trotz unterschiedlicher Aufgaben arbeiten Feuerwehr und Zivilschutz mühelos zusammen und nebeneinander. «Obwohl es eine erstmalige Übung in diesem Rahmen war, hat es gut geklappt», sagt Feuerwehrkommandant Geiser an der Schlussbesprechung, auch wenn man einander teilweise zuvor noch gar nie gesehen habe. «Man kann sagen, dass unsere Organisationen bei einem Ernstfall bereit wären und ohne grosse Probleme zusammenarbeiten könnten.» . Christoph Zuber>

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