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Grünes Licht für die Badi-Sanierung

UetendorfDas Freibad in der Riedern soll keine Minimalsanierung erhalten. Die Uetendorfer stimmten dem Kredit von 2,259 Millionen Franken klar zu.

6,559 Millionen Franken lassen sich die Uetendorfer die Sanierung ihrer geliebten Badi kosten. 4,3 Millionen bewilligte die Gemeindeversammlung Ende des letzten Jahres für die unbedingt nötige Erneuerung der technischen Anlagen. Der Gemeinderat präsentierte aber auch eine Variante, die 2,259 Millionen Franken teurer ist, dafür eine umfassendere Sanierung vorsieht wie etwa eine neue, 80 Meter lange Wasserrutschbahn. Weil die Gemeindeversammlung nur Kredite bis 5 Millionen Franken genehmigen kann, kam es für den zusätzlichen Betrag zum Urnengang. Das Resultat fiel eindeutig aus: 2293 Bürger sagten Ja, dagegen waren bloss 330 Personen. Der Ja-Stimmen-Anteil beträgt somit fast 87 Prozent. Deutlicher als erwartet Gemeindepräsident Hannes Zaugg-Graf (SP) ist davon ausgegangen, dass die Vorlage angenommen würde. «Angesichts des hohen Betrags ist die überaus deutliche Annahme aber doch eine Überraschung», sagte er gestern auf Anfrage. Die weiteren Gemeindevorlagen des vergangenen Wochenendes: Der Gemeinderat von Uetendorf wird auf sieben Mitglieder verkleinert. 2381 Bürgerinnen und Bürger stimmten dafür (90 Prozent), 234 dagegen. In Uetendorf gibt es bei Gemeindevorlagen neu die Variantenabstimmung. Zudem wird eine dreiköpfige Geschäftsleitung eingeführt, die für die operative Führung der Gemeindeverwaltung verantwortlich ist. Diese beiden Änderungen der Gemeindeordnung wurden mit 2128 zu 369 Stimmen ebenfalls genehmigt. Dass die Geschäftsleitung, die de facto bereits heute existiert, nun eine rechtliche Grundlage erhalten hat, ist für Zaugg «ein persönlicher Erfolg», wie er sagte. «Denn mit ihr kann eine Gemeinde auf zeitgemässe Art geführt werden.» Wegen der Einführung der Variantenabstimmung wurde das Wahl- und Abstimmungsreglement geändert: 2141 Personen sagten Ja, 346 Nein. Die Stimmbeteiligung lag bei 60,3 Prozent.Marc Imboden >

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