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Haar wird zu Schmuck

ThunHaare schützen Kopf und Körper nicht nur gegen Kälte und Sonne: Mit Haaren lassen sich auch Schmuckstücke herstellen, wie das Thuner Flechtmuseum zeigt.

Im Flechtmuseum an der Neufeldstrasse 6 in Thun geht es dieses Jahr haarig zu und her. Die neue Sonderausstellung zum Thema «Haarflechterei» zeigt auf, wie und was mit Schweifhaaren von Pferden und mit Menschenhaaren geflochten wurde und wird. Verflochtenes menschliches Haar galt als Zeichen der Liebe, der Freundschaft und der Trauer; Schmuck und Erinnerungsbilder mit Haaren eines geliebten Menschen wurden im 18. und 19.Jahrhundert als Sinnbild einer innigen Beziehung geschätzt und als Kunsthandwerk entsprechend gepflegt. In jüngster Zeit erlebt die Haarflechterei eine Renaissance: Mit Haaren von Mensch und Tier werden wieder filigrane Schmuckstücke geflochten. Diese Sonderausstellung ist im Flechtmuseum Thun vom April bis Oktober an jedem vierten Wochenende von 13 bis 17 Uhr zu besichtigen. An jedem Museumswochenende wird die Haarflechterei vorgeführt. pdÖffentliche Vernissage im Thuner Flechtmuseum an der Neufeldstrasse 6 am Samstag, 23.April, um 13 Uhr. Verkaufsladen und Flechtbrockenstube: geöffnet Montag– Freitag 8–12 und 14–18 Uhr, Samstag 8–12 Uhr. www.korbflechten.ch >

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