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Hälfte der Belegschaft entlassen

Die Model Inopac AG hat seit August über 20 Mitarbeiter entlassen. Die gesamte Produktion wird nach Weinfelden verlegt.

Wie erst jetzt bekannt wurde, hat die Model Inopac AG von den 42 Angestellten in Flamatt in den vergangenen fünf Monaten die Hälfte entlassen. Das «Kaschieren» der Wellkartonverpackungen wurde von Flamatt ins grösste Werk der Firma nach Weinfelden TG verlegt. Diese Umstrukturierung hat gemäss Elisabeth Model, Mitglied der Konzernleitung und CEO Region West, zu den Kündigungen geführt. Umsatzeinbussen auf Grund der konjunkturellen Situation seien unter anderem der Grund für die Verlagerung. Neun Personen haben gemäss Eric Broccard, Sektionschef beim Amt für Arbeitsmarkt, im August ihre Kündigung erhalten, neun weitere im September. Bis Ende Jahr seien drei bis vier Kündigungen dazugekommen. Beim Amt für Arbeitsmarkt hat man durch ein E-Mail eines ehemaligen Mitarbeiters sowie durch einen Hinweis der Gewerkschaft Syna von der Situation erfahren. Dass das Unternehmen die Kündigungen dem Amt nicht mitteilte, sondern diese erst auf Nachfragen bestätigte, ist laut Broccard nicht gesetzeskonform. Direkte Konsequenzen hat dieses Verhalten für die Firma keine. Eric Broccard bedauert es, dass die Firma das Amt für Arbeitsmarkt nicht frühzeitig informierte. «Dann hätten wir präventive Massnahmen wie Informationssitzungen und Ateliers in Bewerbungstechnik umsetzen können.» Es sei aber auch eine Frage der Ethik und zum Vorteil für das Image, wenn man Entlassungen in hoher Anzahl offen kommuniziere. ak/hus>

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