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Hans Otto ist belesen und beliebt

UnterseenDer Mürrner Hans Otto von Allmen alias Sven

«Z’ Mänhätten in der Subway git’s kei Suppa, derfür es Bähndli, eis fasch wie vo Mürre uf e Allmihubel» beschreibt Hans Otto von Allmen seine erste Fahrt mit der Untergrundbahn in New York. Mit «Mürren-Englisch» aus dem Touristenprospekt versucht er sich zwischen den Wolkenkratzern auf seine typische Art zu orientieren. Schon bald muss Hans Otto erfahren, dass man mit Mc Donalds und Coca Cola wohl überleben kann, aber doch an Grenzen stösst, die auf den Magen schlagen können. «Bodebös» Hans Otto von Allmen, der kragenlose Mürrner Bergbauer, ist für viele zu einem guten alten Bekannter geworden. Auch solche, die eigentlich sonst mit Comedy nicht viel am Hut haben, wünschen sich, zu seinem Kreis zu gehören und mit einfacher Lebensfreude ungeniert durch die Welt zu wandern. Lebhaft kann man sich ausmalen, welche «Müschterli» der Oberänder von der Amerikareise heimbringt. Hans Otto von Allmen ist zur Marke für den «bodebös» witzigen Berner Oberländer geworden. Er entspricht dem Klischee des Bergbauern und verblüfft mit seiner haarscharfen Beobachtungsgabe und ungewohnten Art die Probleme auf den Punkt zu bringen. Keine Kuschel-Komik Hans Otto von Allmen steht auf einer Baustelle mitten in Manhattan – das einfache, stimmige Bühnenbild hat Arnold Allenbach gestaltet – mit seinem «Wildhöiertruckli» am Rücken. Nichts ist vor ihm und seinem Raclettöfeli sicher. Weder sein Nachbar im Flugzeugsitz – ihn erkennt man beim ersten Satz in «Züridütsch» als Moritz Leuenberger – noch die verschleierten Touristinnen aus dem Orient oder der «füdleblutti» Cowboy am Times Square. Sven Allenbach versteht es, mit geschickter Sprachvielfalt seinen Figuren ein buntes Gewand zu verpassen, ohne das «Edelweisshemli» und die Hosenträger zu wechselt. Der ebenso belesene wie auch beliebte Wilderswiler Comedian und Journalist (Telebärn) hat sich kompromisslos in die Satirefigur aus Mürren verwandelt. Er zielt mit seinen oft beissenden Schlägen – die alles andere als Kuschel-Komik sind – trotzdem nie unter die Gürtellinie. Sven zum Dritten Nach 15 ausverkauften Vorstellungen im vergangenen Jahr startete Sven Allenbach am Donnertag mit seinem dritten Soloprogramm: «Manh@ten». Mit viel Komik und Wortwitz – hinterlistig gespickt mit bissigem Humor – legte Sven Allenbach einen starken professionellen Auftritt hin. «Ich habe mich während zwei Monaten intensiv auf die Rolle vorbereitet. Dabei hat mich in gewohnter Weise meine Frau Angela als sehr kritische Beobachterin begleitet», sagte Sven Allenbach nach dem gelungen Start. Peter Wenger;«Mänh@ten-Tour» (Beginn je 20 Uhr): im Stadtkeller Unterseen am 9., 10., 11.Dezember, 21., 22.Januar, 25. Februar; am 11. Februar an der Comedy Night Grindelwald. Ticketverkauf: www.beo-tickets.ch. www.svenallenbach.ch>

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