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Hauchdünnes Ja für das Tram-Jahrhundertprojekt

könizDas Tram Region Bern kann weiterentwickelt werden. Beinahe wäre der Könizer Ast abgesägt worden. Nur dank Stichentscheid kam der Kredit gestern im Parlament durch.

Köniz wird das Tram Region Bern (TRB) mit Bern, Ostermundigen und dem Kanton vorwärtstreiben. Und damit auch die Tramverlängerung nach Kleinwabern. Dieser Entscheid fiel gestern so knapp wie erwartet: Bei der Schlussabstimmung stand es 20 zu 20. Wie es im Vorfeld prognostiziert wurde, verhalf erst der Stichentscheid der grünen Ratspräsidentin Ursula Wyss dem Antrag zum Durchbruch. Viel deutlicher waren die Entscheide in Ostermundigen und Bern gewesen. Während die FDP vor allem die bereits massiv gestiegenen Kosten kritisierte, formulierte die bäuerlich geprägte SVP-Fraktion eine Wachstumskritik. Tatsächlich wird wegen der Wendeschlaufen Kulturland verloren gehen. Und tatsächlich fördert das Tram Region Bern die «Verdichtung nach innen», also den Bau von Wohnungen an gut erschlossenen Lagen. Doch auch ohne eine forcierte Bautätigkeit wird die Mobilität in der Grossregion Bern stetig zunehmen. Die Verkehrsplaner gehen von einem Zuwachs von 60 Prozent bis in 20 Jahren aus. Ein Tram mit 42 Metern Länge weist rund 80 Sitzplätze auf, ein Gelenkbus die Hälfte. Selbst ein sogenannter Megabus kann nur 60 Leute befördern. Die Gesamtkosten für das TRB sollen 550 Millionen Franken plus/minus 20 Prozent betragen. Der Kanton trägt mit 70 Prozent die Hauptlast, der Bund übernimmt 24 Prozent, die drei Gemeinden teilen sich 6 Prozent der Kosten. Das Tram soll ab 2019 rollen.kleSeite 7>

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