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Heimisbach in Feierlaune

Im Jubiläumsjahr von «Heimisbach» ist Simon Gfeller präsenter denn je. Entsprechend wird er gefeiert und gewürdigt.

Am kommenden Samstag feiert die Simon-Gfeller-Stiftung im Krummholzbad im Heimisbach das Erscheinen von Simon Gfellers erstem dichterischem Werk: Denn «Heimisbach» wird 100-jährig. Die «Bilder u Bigäbeheiten us em Bureläbe» sind an Weihnachten 1910 erschienen. Protagonist ist der Lehrer Ernst Helfer. Gfeller, selber Lehrer, wollte aber keinen Schulmeisterroman schreiben, sondern «ein richtiges Volksbuch». Er lieferte ein überaus lebendiges Abbild von den Heimisbächlern – davon, wie sie lebten, arbeiteten, was sie dachten und wie sie sprachen. Als Gfeller seinen Roman schrieb, hiess der Heimisbach noch Dürrgraben. Zum 100.Geburtstag des Dichters, in der Neujahrsnacht 1967/68, wurde der Ort in Heimisbach umbenannt. «Dass eine ganze Talschaft den Namen eines Dichterwerkes angenommen hat, ist etwas Einmaliges für unser Land», schreibt die Simon-Gfeller-Stiftung. Neues mit «Heimisbach» Zum Jubiläum hat die Stiftung den Roman als Hörbuch herausgegeben. Gelesen wird «Heimisbach» von Rudolf Stalder, der übrigens eine neue Bühnenfassung des Stücks geschrieben hat. Die Emmentaler Liebhaberbühne wird diese am 20.November in Burgdorf uraufführen. Nach Aufführungen im Casino Burgdorf werden Vorstellungen im Rüttihubelbad bei Walkringen folgen. Auch das Freilichttheater auf der Moosegg hat für dieses Jahr mit «Eichbüehlersch» ein Werk aus Simon Gfellers Feder ausgewählt. Wer war Simon Gfeller? Im alten Schulhaus Thal, im Heimisbach, wo die Simon-Gfeller-Gedenkstube zu Hause ist, wurde zum 100-Jahr-Jubiläum des Erstlingswerks eine mit Bildern dokumentierte Ausstellung eingerichtet. Sie geht auf Gfellers Beziehungen zu anderen Förderern der Berner Mundart ein und stellt den Menschen Gfeller als Lehrer, Dichter und Denker in den Vordergrund.sgsDie Ausstellung dauert bis am 31.März 2012 und ist im Sommerhalbjahr täglich von 9 bis 18 Uhr geöffnet. Nähere Informationen: www.heimisbach.ch. >

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