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Himmlische Worte zum Jubiläum

LangenthalGestern Abend wurde der Hauptanlass zum Stadtjubiläum eröffnet. Am Wasser wurde mit Wein angestossen. Stadtpräsident Thomas Rufener sprach über die Langete, Pedro Lenz aus dem Himmel, und die Kadettenmusik gab ihr erstes

OK-Chef Markus Bösiger begrüsste Gäste aus Grenchen und Bettlach. Zwar hat Langenthal im Gemeindeduell «Schweiz bewegt» klar gewonnen, sportlich lud man die Verlierer trotzdem zum Fest. Und weil ausser einem Goldfisch im Langenthaler See noch nichts herumschwimmt, riet Bösiger den Anwesenden, sie könnten sich doch umdrehen, eine Münze ins Wasser werfen und sich dabei wünschen, dass so ein See spätestens in fünf Jahren wieder errichtet wird. Auch Stadtpräsident Thomas Rufener gefällt der See. Er rief die Bevölkerung dazu auf, an dessen Ufer zu flanieren. Leider habe das Wasser die Marktgasse in der Vergangenheit nicht immer so friedlich eingenommen. Als man die Langete 2007 trotz des Stollens noch einmal habe durch die Gassen leiten müssen, sei jedoch der Beweis erbracht worden, dass die notwendige Infrastruktur noch immer funktioniere. Die Erbauer des Sees hätten zudem garantieren müssen, dass die Langete bei einem extremen Unwetter auch in den kommenden Tagen abgeleitet werden könnte. Rufener dankte allen Beteiligten für ihre Kreativität und liess es sich nicht nehmen, auch kurz die Attraktivierung der Oberen Marktgasse anzusprechen: «Die Stadt wäre bereit, wir könnten morgen schon anfangen.» Ein von Pedro Lenz geschriebener Dialog aus der Marktgasse und aus dem Himmel spannte den Bogen über ein ganzes Jahrhundert: Revolutionäres Denken war verboten. Trotzdem bemalte der Arzt und Freigeist Andreas Dennler seine Fensterläden in der Marktgasse mit Karikaturen: zur Freude des späteren Gemeindepräsidenten Johann David Mumenthaler und zum Ärger des Pfarrers. Im Himmel kommentierten Mumenthaler und Dennler dann das heutige Geschehen in Langenthal mit träfen Worten. Robert Grogg>

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