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Hin und Her um die Sanierung

LyssGesamtpaket oder Sanierung: Am Montag dürften die Seeland- und die Curlinghalle im Grossen Gemeinderat von

Um die Sanierung der Seeland- und der Curlinghalle wird weiter gerungen. Nachdem die dritte Etappe im November vom Volk knapp abgelehnt wurde, müssen die nächsten Sanierungsschritte ausgearbeitet werden. Dabei öffnen sich zwischen den Parteien alte Gräben. Die FDP hält an der Sanierung der Curlinghalle fest und will eine Aufteilung in zwei Etappen. «Wir müssen eine funktionierende Curlinghalle haben. Der jetzige Zustand ist untragbar», sagt Martin Bürgi. Die energetische Sanierung der Seelandhalle solle zu einem späteren Zeitpunkt erfolgen. Als Grund für die Beibehaltung der ursprünglich geplanten Aufteilung nennt Bürgi die Finanzen. «Ab einer gewissen Grösse müssen wir mit dem Rahmenkredit vor das Volk, und dann wird es schwierig.» Vom Tisch ist für die FDP einzig die Erweiterung auf vier Bahnen. Alles in ein Projekt verpackt Anders sehen dies die SP und die Grünen. Sie haben eine Motion zur vorgezogenen energetischen Sanierung eingereicht. «Für uns umfasst die Sanierung die bessere Isolation der restlichen Fassaden, das Dach und falls nötig auch Verbesserungen an den Eisfeldern», sagt Katrin Meister, die Präsidentin der SP. Bezüglich weiterer Sanierungsmassnahmen in der Curlinghalle stellt sich die SP auf neutralen Boden. Meister: «Wir stehen der Sanierung der Anlage nicht im Weg, stellen aber auch keine Forderungen.» Die SP gehe davon aus, dass nach der Ablehnung der dritten Etappe keine Sonderwünsche gestellt würden. Irène Roth (Grüne) betont, dass die energetische Sanierung oberste Priorität haben muss. Inwieweit die Curlinghalle sonst noch saniert werden kann, macht Roth vom Curlingklub abhängig. Sie erwartet, dass er sich an den Kosten beteiligt. Auch bei der EVP, den Grünliberalen und der SVP steht die energetische Sanierung im Vordergrund. Die EVP und die Grünliberalen sorgten dafür, dass über die dritte Sanierungsetappe abgestimmt wurde. Sie empfanden das Sanierungsprojekt von 2,8 Millionen Franken als überdimensioniert. Markus Minder (EVP) und Gérald Koehn (Grünliberale) betonen, dass sie jetzt den Projekt- und Kostenvoranschlag des Gemeinderates abwarten wollen. «Eigentlich bräuchte es die Motion der SP und der Grünen gar nicht. Der GGR hat dem Gemeinderat ja bereits den Auftrag für einen neuen Kostenvoranschlag gegeben», sagt Minder, «ich hätte mir gewünscht, dass die SP uns früher zur Seite gestanden wäre.» Der Grosse Gemeinderat wird am Montag entscheiden, ob er die Motion der SP/Grünen als erheblich erklärt. Geplant ist, dass das neue Projekt bis Ende 2011 dem GGR vorgelegt wird. Ursula Grütter/BT>

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