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Hitzfelds Planspiele

Morgen gibt Ottmar Hitzfeld sein WM-Kader bekannt. Der Nationaltrainer sass gestern auf der Tribüne im St.-Jakob-Park, und es ist gut möglich, dass sich die Basler Flügelzange Valentin Stocker und Xherdan Shaqiri mit ihrer Galavorstellung im Cupfinal das Ticket nach Südafrika gesichert hat – selbst wenn der Gegner nur Lausanne war. Nicht nur auf den Aussenpositionen im Mittelfeld gibts ja in der Schweizer Reisegesellschaft noch ein paar offene Plätze. In der Innenverteidigung ist ein Posten frei, YB-Youngster François Affolter besitzt Aussenseiterchancen. Unklar ist zudem, ob Christoph Spycher, bald Teamkollege Affolters in Bern, nach seiner Verletzung schon bereit für die WM ist. Und Hakan Yakin, alle zwei Jahre ein Streitpunkt vor Bekanntgabe des Schweizer Teams für Welt- und Europameisterschaften, dürfte nominiert werden, weil er mit seinen Stärken bei Standardsituationen und seiner Genialität Qualitäten mitbringt, die kein anderer Schweizer Fussballer besitzt. Noch kein Thema für die WM 2010 sind natürlich die Schweizer U-17-Weltmeister. Die Aussichten der helvetischen Auswahl aber sind durchaus rosig, drängen doch zahlreiche Talente nach. Und von allen aktuellen WM-Kandidaten dürften nach der Weltmeisterschaft einzig die Offensivspieler Yakin und Blaise Nkufo sowie die Linksverteidiger Spycher und Ludovic Magnin kein Thema mehr für Hitzfelds Auswahl sein. Der Konkurrenzkampf im Nationalteam wird in Zukunft noch härter sein. fdr>

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