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Hüttenzone: Ämter ohne Einwände

stadtnomadenFachstellen haben keine grundsätzlichen Einwände gegen den provisorischen Platz für Wagenburgen in der Neubrück.

Wohl Anfang 2012 wird Statthalter Christoph Lerch über die Baubewilligung für den provisorischen Standplatz der Stadtnomaden entscheiden. Die Stadt will der alternativen Wohngruppe in der Neubrück bis maximal 2014 einen Standplatz zur Verfügung stellen. Danach sollen die Nomaden in eine «Zone für Wohnexperimente» ziehen. Die Stadt plant diese in Riedbach (wir berichteten). Bevor Lerch entscheidet, hat er ein bisher kaum angewandtes Verfahren gewählt: Er legt sämtliche Fachberichte öffentlich auf. Dies ist seit 2009 im Baugesetz als Möglichkeit vorgesehen. Es soll den Aufwand reduzieren, wenn viele Parteien involviert sind. Beim Gesuch Neubrück ist dies der Fall: 97 Einsprachen gingen ein. Die Fachberichte zeigen ein einheitliches Bild: Keines der städtischen und kantonalen Ämter hat grundsätzliche Einwände gegen das Baugesuch. Das kantonale Amt für Wasser und Abfall etwa verlangt, dass die Bauwagen an die ARA angeschlossen werden und dass keine Pannenfahrzeuge abgestellt werden. Auf Letzteres verweist auch das Amt für Wald. Keine grundsätzlichen Einwände gibt es von der Strassenbaupolizei und vom Amt für Landwirtschaft und Natur. EWB weist darauf hin, dass die Bauwagen genug Abstand von der Starkstromleitung haben müssten. Das Amt für Gemeinden und Raumplanung macht auf einen Widerspruch aufmerksam: Die Freifläche im Nutzungsplan der Stadt werde überlagert von der Freifläche im Gesetz über See- und Flussufer. Dort ist das Areal als «Freifläche für Erholung und Sport mit Picknickplätzen und Feuerstelle» beschrieben. Nun müsse geklärt werden, welche Nutzungsvorschriften gelten. Auch das städtische Bauinspektorat findet, das Gesuch könne bewilligt werden. Von direkt angrenzenden Nachbarschaften seien keine begründeten Einwände geäussert worden. Zudem erläutert das Inspektorat, dass für die Fläche eine Ausnützungsziffer gelte und durchaus anteilmässig gebaut werden dürfe. Die zuständige stadträtliche Kommission hat sich ebenfalls für ein Ja ausgesprochen.wrs>

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