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«Ich bekomme noch heute Gänsehaut»

ArmbrustschützenSie ist die erste Frau in diesem Amt:

Es ist eine Neuheit bei den Armbrustschützen in Thun: Mit Cornelia Küng ist erstmals eine Frau Schiessleiterin (wir berichteten). Zusammen mit zwei Kollegen leitet sie die fünfte Kompanie. «Ich habe mir eigentlich schon immer gewünscht, einmal Schiessleiterin zu sein. Als mich Schiessleiter Markus Wind darauf ansprach, freute ich mich sehr», sagt Cornelia Küng, die schon als Kind im Kadettenkorps war. An diesem Ausschiesset ist sie bereits im Einsatz – und betreut die Armbrustschützinnen und -schützen. Zufällig gewählt Auf die Frage, warum gerade jetzt eine Frau die Leitung bei den Armbrustschützen übernommen hat, entgegnet Wind: «Es war nur eine Frage der Zeit, bis eine Frau Schiessleiterin wurde.» Die Frauen hätten sich zuerst innerhalb des Vereins entwickeln müssen, denn es sei noch nicht allzu lange her, da seien Frauen nicht einmal berechtigt gewesen zu schiessen. «Für uns ist es ein Erfolg, dass jetzt so viele Mädchen im Korps sind. Küng ist eine ideale Leiterin: Sie kennt die Abläufe und gehört seit langem zu uns», sagt Wind. Auch der Verein hatte keine Probleme damit, dass jetzt eine Frau Schiessleiterin ist. «Auf ihre Wahl hat es nur positive und keine speziellen Reaktionen gegeben», sagt Küng voller Freude. Gänsehaut beim Fulehung Als Schiessleiterin muss sich Küng vor allem um Büroarbeit kümmern. «Beim Frühlings- und Herbstbot übernehme ich das Protokollieren, und sonst mache ich viel Administratives. Beim Schiessen helfe ich den Kindern. Das macht mir sehr viel Spass.» Besonders schön seien für sie der Geruch und das Ambiente im Knabenschützenhaus. Man könne die traditionsreiche Geschichte richtig spüren. «Es ist mir eine Ehre, als Leiterin in diesem wunderbaren Team arbeiten zu dürfen», sagt Küng. Der schönste Moment sei aber immer noch der Ausschiesset-Montag, wenn um fünf Uhr morgens der Fulehung auf den Rathausplatz komme, denn dann bekomme sie sogar eine Gänsehaut.Irina Eftimie>

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