Zum Hauptinhalt springen

«Ich erwarte mehr Kapazität im BLS-Zug»

Zum Fahrplanwechsel vom 13.Dezember Mit dem Fahrplanwechsel habensich die Abfahrtszeiten in Schwarzenburg weder verbessert noch verschlechtert; dies war aber auch das einzig Positive an der ganzen Übung. Die Reisekapazitäten wurden massiv eingeschränkt. Ich denke vor allem an den «Schnellzug», der Schwarzenburg um 6.41 Uhr verlässt – sofern er pünktlich fährt. Seit dem Fahrplanwechsel steht nur noch eine Nina-Komposition zur Verfügung, was nicht einmal für alle Reisenden ab Schwarzenburg einen Sitzplatz ergibt. Ich habe den leisen Verdacht, dass die BLS ihre Gewinnoptimierung auf dem Rücken derjenigen Pendler realisieren will, die weder Alternative noch Lust haben, mit dem Auto zur Arbeit zu fahren. Zusammen mit den anstehenden Tariferhöhungen ergibt das eine äusserst negative Bilanz für den öffentlichen Nahverkehr. Sollte die BLS etwa dem Post-Syndrom erliegen und immer weniger Leistung zu teurerem Preis anbieten? Sie würden sich und dem öffentlichen Verkehr einen schlechten Dienst erweisen. Die BLS bezieht einen Teil ihres Einkommens in Form von Subventionen aus unseren Steuergeldern. Sollte die BLS mit diesem Mandat überfordert sein, kann ich mir sehr gut vorstellen, dass die SBB auch diese Linie gerne, mit Erfolg und zur Zufriedenheit aller Kunden betreiben würde. Ich erwarte, dass die BLS die Weihnachtspause benutzt, um die Situation zu verbessern, und ab dem 4.Januar mit einer grösseren Kapazität zwischen Schwarzenburg und Bern verkehrt. Peter BärSchwarzenburg>

Dieser Artikel wurde automatisch aus unserem alten Redaktionssystem auf unsere neue Website importiert. Falls Sie auf Darstellungsfehler stossen, bitten wir um Verständnis und einen Hinweis: community-feedback@tamedia.ch