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«Ich habe die Unfälle satt»

Der Wilderswiler Gemeindepräsident Eduard Schild hat genug. Er fordert eine neue Einwasserungsstelle für die Riverrafter.

«Drei Tote innerhalb eines Jahres im selben Flussabschnitt sind zu viel»: Das Zitat von Eduard Schild, Gemeindepräsident von Wilderswil, in der gestrigen «SonntagsZeitung» wird im «SonntagsBlick» sogar noch gesteigert: «Langsam, aber sicher habe ich diese Unfälle satt.» Eine Woche nach dem tödlichen Riverrafting-Unglück fordert Gemeindepräsident Schild laut der «SonntagsZeitung» die Versetzung der Einwasserungsstelle für Riverrafter rund 600 Meter flussabwärts, unterhalb der gefährlichen Stromschnelle des Dangelstutzes. Schild will zudem eine Diskussion über die Ablehnung künftiger Bewilligungen für die Outdoor-Unternehmer. Der «SonntagsBlick» wirft den Verantwortlichen der Outdoor Interlaken AG vor, schon am Tag nach dem tödlichen Drama vor einer Woche wieder mit Touristen die Lütschine befahren zu haben. Ausserdem kritisiert die Zeitung Bernhard Steuri, der im Verwaltungsrat der Outdoor Interlaken AG sitzt. Dieser war nach der Canyoning-Katastrophe im Saxetbach mit 21 Toten vor elf Jahren wegen fahrlässiger Tötung zu einer bedingten Gefängnisstrafe verurteilt worden. Vor einer Woche war ein 31-jähriger Saudiaraber beim Dangelstutz aus dem Schlauchboot gefallen und konnte erst kurz vor Wilderswil bewusstlos geborgen werden. Bereits vor einem Jahr starben an selber Stelle eine amerikanische und eine australische Touristin. Und vor sieben Jahren verunglückte dort ein Lehrer während einer Riverrafting-Fahrt tödlich. Bruno Petroni>

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