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«Ich hoffe, dass wir es bis 100 schaffen»

Dora Reichen hat ihr letztes Amtsjahr als Präsidentin des Frauenverbandes Berner Oberland angetreten. Der 90-jährige Verband sucht mit Hochdruck eine Nachfolgerin – oder einen Nachfolger.

Dora Reichen möchte auch jüngere Menschen für ehrenamtliche Arbeit gewinnen.

Dora Reichen möchte auch jüngere Menschen für ehrenamtliche Arbeit gewinnen.

(Bild: Michael Gurtner)

Dora Reichen, hat es auch Männer im Frauenverband?
Ja, einen (lacht). Immerhin!

Wie steht es insgesamt um die Zahl der Mitglieder?
Aktuell sind 40 Frauenvereine bei uns Mitglied, hinzu kommen 43 Einzelmitglieder.

Wie kann der Verband die Kehrtwende schaffen?
Es muss uns gelingen, auch jüngere Menschen vom Wert unserer Arbeit zu überzeugen. Wir müssen uns der heutigen Zeit anpassen, attraktiver und sichtbarer werden. Das war auch Teil des Projektes Neue Wege.

Damit haben Sie den Verband in den letzten Jahren reorganisiert.
Ja, das Projekt haben wir 2016 gestartet. Wir wollten uns gegenüber den Vereinen, aber auch gegen aussen sichtbarer machen. Viele Menschen wussten gar nicht, was wir alles anbieten.

Hatten Sie Erfolg?
Ich glaube, in den Frauenvereinen sind wir heute wieder präsenter, ja. Was die Wahrnehmung von aussen angeht, ist es noch zu früh, etwas zu sagen. Das Projekt Neue Wege haben wir auch erst gerade abgeschlossen.

Sie nennen die Vereine: Der Verband ist die Dachorganisation der Oberländer Frauenvereine. Werden Sie dieser Rolle gerecht?
Ja, das denke ich schon. Wir setzen uns als Verband im Namen der Frauenvereine für die Gleichstellung von Frau und Mann sowie generell für die Anliegen von Familien ein. Eines unserer Mitglieder sitzt beispielsweise in der kantonalen Kommission für Gleichstellung.

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