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Idylle – und Lawinengefahr

Oberland30 bis 50 Zentimeter Neuschnee, idyllische Bilder und Lawinengefahr hat der Wintereinbruch auch dem Berner Oberland gebracht.

Wie das Eidg. Institut für Schnee- und Lawinenforschung Davos (SLF) mitteilte, fielen übers Wochenende im Berner Oberland 30 bis 50 Zentimeter Neuschnee. Die Schneefallgrenze lag bei rund 1000 Metern. In der Nacht auf heute soll die Schneefallgrenze laut SLF «markant auf etwa 3000 Meter steigen». In den Gebieten mit bedeutenden Neuschneemengen bestehe bereits Lawinengefahr, warnt das SLF. Gefahrenstellen für trockene Lawinen liegen vor allem an sehr steilen Nordhängen oberhalb von etwa 2800 Metern. Unterhalb von rund 2800 Metern kann der Schnee auf dem warmen Boden abgleiten und im Steilgelände Bergsteiger oder Wanderer mitreissen und zum Absturz führen. Bahnen fahren teilweise nicht Die Lawinengefahr zeigt im Oberland bereits Folgen: «Wegen Lawinengefahr kann die Schynige-Platte-Bahn heute Sonntag und morgen Montag nicht verkehren», teilten die Jungfraubahnen gestern mit. Im Gebiet liegen rund 50 Zentimeter Neuschnee. Die Schynige-Platte-Bahn werde voraussichtlich am Dienstag ihren Betrieb wiederaufnehmen, heisst es. Den Betrieb vorübergehend eingestellt hat auch die Brienz-Rothorn-Bahn (BRB). Auch sie soll voraussichtlich morgen Dienstag wieder fahren. Überrascht wurden auch die Hüttenwarte in den Oberländer SAC-Hütten. Hans Hostettler zum Beispiel hatte übers Wochenende viel zu tun mit Schneeschleudern. «Es sind zwar nur etwa 30 Zentimeter Neuschnee gefallen», wusste er aus der auf 2840 m ü.M. gelegenen Hütte zu berichten. Aber der Schnee sei zum Teil stark verweht worden, sodass die Höhe an einigen Stellen rund einen Meter betrage. Für eine seiner Gehilfinnen hat das Konsequenzen. Sie konnte gestern wegen der Schneemassen nicht wie geplant ins Tal hinuntersteigen. Weil sie dort heute zur Arbeit erscheinen sollte, komme sie vermutlich zu einem Heliflug, sagte Hostettler.bst>

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