Zum Hauptinhalt springen

Illegale Nachtarbeit bei Manor?

Der Thuner SP-Grossrat Martin von Allmen übt Kritik am Beco: Es habe Verstösse der Warenhauskette Manor nicht sanktioniert.

Zweimal haben im Warenhaus Manor in Thun Angestellte nachts gearbeitet. Laut der Gewerkschaft Unia war die Nachtarbeit weder vom kantonalen Wirtschaftsamt (Beco) bewilligt, noch sei bei den betroffenen Angestellten das Einverständnis eingeholt worden. Die Unia protestierte deshalb Ende Oktober vor dem Manor. Die Verstösse gegen das Arbeitsgesetz, die von Manor in einer Stellungnahme zum Teil zugegeben wurden, ziehen nun weitere Kreise: Der Thuner Grossrat Martin von Allmen (SP) kritisiert in einer Interpellation, dass das Beco die Warenhauskette ungenügend bestrafe. «Obwohl das Warenhaus wiederholt gegen das Arbeitsgesetz verstiess, wurde Manor bloss ermahnt», sagt von Allmen. Die Antwort des Regierungsrates fällt allgemein aus. «Die Persönlichkeitsrechte der Firma und der verantwortlichen Personen müssen gewahrt werden.» Nur in besonderen Fällen werde über hängige Verfahren informiert. Die Voraussetzungen dafür seien hier nicht gegeben. «Das Verfahren ist im Gang, Ende Januar wird entschieden, wie wir weiter vorgehen», sagt Beat Zutter, Bereichsleiter Arbeitsmarktaufsicht im Beco. ckt >

Dieser Artikel wurde automatisch aus unserem alten Redaktionssystem auf unsere neue Website importiert. Falls Sie auf Darstellungsfehler stossen, bitten wir um Verständnis und einen Hinweis: community-feedback@tamedia.ch