Zum Hauptinhalt springen

Immer mehr fahren mit der STI

Euphorie im Haus der STI: Die Verkehrsbetriebe vermelden ein hervorragendes Jahr 2009 mit neuem Personal, neuem Verwaltungsrat und deutlich mehr Fahrgästen als im Vorjahr. Bald will die STI Hybridfahrzeuge testen.

«Die Unternehmung auf Kurs halten, bis das Führungsteam wieder komplett ist», lautete die Devise für die STI-Führungsriege nach dem unerwarteten Tod des ehemaligen Direktors Pierre Cosandier. «Es klaffte eine spürbare Lücke», sagt Verwaltungsratspräsident Fritz Grossniklaus rückblickend. Die gestrige Generalversammlung machte deutlich, dass die STI Verkehrsbetriebe AG den Kurs nicht nur halten, sondern vielerorts deutlich ausbauen konnte: Im Geschäftsjahr 2009 wurden neue Mitarbeiter eingestellt, mehr Fahrgäste als im Vorjahr befördert und die Erträge gesteigert. Als neues Verwaltungsratsmitglied fungiert ab sofort Markus Sterchi, stellvertretender Direktor der AEK Bank 1826. Die 222 anwesenden Stimmberechtigten wählten den Hünibacher gestern als siebtes Mitglied einstimmig in den STI-Verwaltungsrat. Zehn neue Mitarbeiter Wie schon 2008 konnte die STI auch 2009 neues Personal anstellen. Seit letztem Jahr sind zehn zusätzliche Fahrdienstmitarbeitende im Einsatz. Wegen Pensionierungen mussten sieben neue Kurschauffeure rekrutiert werden. Für die STI-Mitarbeiter gabs 2009 besonderen Grund zur Freude: Nach intensiven Verhandlungen passte der Verwaltungsrat den Gesamtarbeitsvertrag der STI an. Allen Angestellten wurde eine zusätzliche Ferienwoche zugesprochen. Somit haben alle Mitarbeitenden Anspruch auf fünf Wochen Ferien pro Jahr. Deutlich mehr Fahrgäste Im Jahr 2009 waren 13,9 Millionen Fahrgäste mit der STI unterwegs. Das sind 347000 Personen mehr als im Vorjahr bei einem gleich gebliebenen Fahrtenangebot. Damit weist der Trend weiterhin nach oben. «Wir hoffen sehr, dass wir 2010 die 14-Millionen-Grenze knacken können», sagte Direktor Thomas Wegmann. «Wir haben uns vorgenommen, noch besser auf die Wünsche unserer Kunden einzugehen.» Seit der Einführung des Fahrplans «Bahn 2000» im Dezember 2004 haben die STI-Frequenzen gesamthaft um 30 Prozent zugenommen. Das entspricht einem Durchschnitt von 6 Prozent pro Jahr. «Die stark gestiegene Nachfrage zeigt uns, dass ein gutes Busangebot einem grossen Bedürfnis entspricht», so Direktor Wegmann. Linie 33 im Aufwind Besonders stark genutzt wurden 2009 die Linien 1 (Steffisburg–Thun–Spiez), 2 (Thun– Neufeld–Schorenfriedhof) und 5 (Schorenfriedhof–Dürrenast– Thun). Pro Linie fuhren letztes Jahr 50000 Personen mehr mit. Ähnlich stark belegt war die Linie 21 (Thun–Gunten–Interlaken). Auch die bislang gefährdete Linie 33 (Thun–Teuffenthal) ist im Aufwind: Mit ihr waren 2009 mehr als 50000 Fahrgäste unterwegs. Die Chancen stünden gut, die Linie 33 bald optimal ins Thuner Verkehrsnetz zu integrieren. STI testet Hybridfahrzeuge Ihrem aktuellen Erfolg entsprechend, bläst die STI fröhliche Zukunftsmusik. In Bälde schickt sie Hybridfahrzeuge auf Testfahrt. Die Umwelt soll geschont werden. «Wir werden sehen, ob sich die grossen Investitionen lohnen», sagte Fritz Grossniklaus. Auch im Personalbereich legt sich die STI nicht auf die faule Haut. Die Suche nach einem neuen Betriebschef sei bereits angelaufen. Werner Fuhrer, bisheriger Betriebschef, tritt nächstes Jahr in den Ruhestand. Dino Dal Farra >

Dieser Artikel wurde automatisch aus unserem alten Redaktionssystem auf unsere neue Website importiert. Falls Sie auf Darstellungsfehler stossen, bitten wir um Verständnis und einen Hinweis: community-feedback@tamedia.ch