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Innertkirchen

Die Gaulihütte hat eine neue Wasserfassung – erlitt aber auch Schaden durch das Unwetter.

Weil die bisherige Wasserfassung allmählich versiegte, musste für die Gaulihütte (2205 m) diesen Sommer eine Lösung gefunden werden. Der Innertkircher Projektleiter Walter Brog fand diese schliesslich weiter südlich am Chammlibach. Vor einer Woche wurde die neue Leitung gebaut und in Betrieb genommen. Diese soll künftig im Sommer bis zu 60 Liter Wasser pro Minute liefern. Hüttenwartin Susanne Brand hat die Hütte vor einer Woche winterdicht gemacht und freut sich auf die neue Wasserfassung: «Wir werden endlich Trinkwasserqualität haben, und hoffentlich kein Problem mehr mit der ungenügenden Wasser- und Stromzufuhr. Die neue Wasser- und Energieversorgung soll der Gaulihütte künftig genügend Trinkwasser liefern. Zudem wird das Wasser via Turbinen zusätzlich energetisch genutzt und für Kühlgeräte und andere elektrische Anlagen wie Heizspeicher verwendet. Auf diese Weise muss in Zukunft weniger Holz zum Heizen in die Gaulihütte hinauf transportiert werden. Brog: «So können wir auch einiges Geld für Helikoptertransporte einsparen.» Am Montag wurde die Gaulihütte durch das Unwetter in Mitleidenschaft gezogen: «Durch einen Murgang bildete sich hinter der Hütte ein See; aus diesem floss bald Wasser in den Keller», berichtet Walter Brog. Er arbeitet derzeit an einer Lösung zum Ablassen des Sees.bpm>

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