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Intermezzo mit «Klaffi»

Adolf Hänni ist im Seitenwagenrennsport ein Unikum. Normalerweise ist der Motorradpilot zugleich Teamchef. Er verpflichtet und entlöhnt den Beifahrer, er managt die Finanzen. Beim 55-jährigen Thuner läuft es umgekehrt. Hänni war immer Beifahrer und musste sich seine Piloten suchen und schauen, dass dabei das Teambudget nicht aus den Fugen geriet. Zwischen 1998 und 2000 wäre genügend Geld vorhanden gewesen. Der Österreicher Klaus Klaffenböck hatte einen lukrativen Sponsor im Rücken und wollte Hänni als Passagier. Der Haken war, «Klaffi» betrachtete seine Sponsoreinnahmen als Eigenlohn, den er nicht ins Team investierte. «Die Ausgaben musste ich decken», erzählt Adolf Hänni. Böse war er dem «Partner» nicht. «Er stellte die Bedingungen, und ich habe sie akzeptiert. Ich wusste bei ihm stets, woran ich war.» Sportlich war es eine sehr erfolgreiche Zeit. In 38 Rennen erreichte das Duo Klaffenböck/Hänni 34-mal einen Podestplatz! Ironie des Schicksals: Zu einem Weltmeister-Titel reichte diese Leistung nicht. stü>

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