Zum Hauptinhalt springen

Jaberger genehmigten Budget mit Defizit

gemeindeversammlungDer Voranschlag 2011 der Gemeinde

Das Jaberger Budget 2011 rechnet bei einem Ertrag von 867150 Franken mit einem Aufwandüberschuss von 36450 Franken. Die grösste Abweichung gegenüber dem Voranschlag 2010 zeigt sich im leicht herabgesetzten Steuerertrag. «Wir hoffen insgeheim, dass die Steuern dennoch etwas höher ausfallen werden und wir alsdann einen ausgeglichenen Rechnungsabschluss präsentieren können», liess Gemeindepräsident Hans Bellorini an der Gemeindeversammlung durchblicken. Geht es nach dem von Gemeindeverwalterin Irene Ryser interpretierten Finanzplan, muss in den kommenden Jahren mit weiteren Mehrausgaben gerechnet werden. Eine Erhöhung des Steuersatzes von aktuell 1,49 Einheiten und der Liegenschaftssteuer von einem Promille stehe nicht bevor. Jabergs Eigenkapital beträgt 371000 Franken. Das Budget wurde einstimmig gutgeheissen. Unbestrittene Änderung Die von 37 Personen besuchte Gemeindeversammlung zeigte sich einverstanden, die Gemeinde Münsingen als regionales Führungsorgan (RFO) für die Gemeinde Jaberg zu beauftragen. Die hiezu nötige Ergänzung im Organisationsreglement wurde einstimmig genehmigt. Die 260-Einwohner-Gemeinde wird dadurch mit einem Franken je Einwohner belastet. Geschenk für Jungbürger Zu Beginn der Versammlung hatte Gemeindepräsident Hans Bellorini die drei Jungbürger Taoufik Rami Kummer, Patrick Scheidegger und Sandro Bellorini als mündige Gemeindebürger herzlich willkommen geheissen. Sie durften nebst einer Urkunde das Buch «100 grosse Sprünge» entgegennehmen. Willkommen geheissen wurden ebenfalls die Schwestern Enza, Daniela und Mirella Cipolla. Den drei italienischen Staatsangehörigen, die in Unterseen geboren und seit einiger Zeit in Jaberg wohnhaft sind, wurde kürzlich das Schweizer Bürgerrecht verliehen. Und weil es ihnen in Jaberg besonders gefällt, wurde ihrem Wunsch entsprochen, auch Bürgerinnen von Jaberg zu sein. Als Willkommensgruss überreichte ihnen der Gemeindepräsident einen Blumenstrauss und das Büchlein «Gebrauchsanweisung für die Schweiz». Erwin Munter>

Dieser Artikel wurde automatisch aus unserem alten Redaktionssystem auf unsere neue Website importiert. Falls Sie auf Darstellungsfehler stossen, bitten wir um Verständnis und einen Hinweis: community-feedback@tamedia.ch