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Jaggi bleibt vorerst im Amt

Für die Abteilung Soziales in Ostermundigen wurde noch kein Leiter gefunden. Vorerst bleibt Krisenmanager Kurt Jaggi im Amt.

Eigentlich hätte Kurt Jaggis Mandat bei der Gemeinde Ostermundigen Ende Jahr auslaufen sollen. Doch der Krisenmanager bleibt 2010 interimistischer Leiter der Abteilung Soziales. «Sein Mandat wurde um drei bis sechs Monate verlängert», sagt Gemeinderätin Aliki Panayides (SVP), Departementschefin Soziales. Organisation soll ändern Die Gemeinde Ostermundigen stellte den Fürsprecher Kurt Jaggi im ersten Halbjahr 2009 ein, als die Situation im Sozialdienst eskalierte. Konflikte in der Abteilung und zwischen verschiedenen Departementen gipfelten in einer Kündigungswelle. Als Konsequenz entliess die Gemeinde den Abteilungsleiter und zwei Teamleiterinnen. Jaggi nahm später weitere personelle sowie organisatorische Änderungen vor. Zudem werden nun Prozesse und Kompetenzen im Personalwesen überprüft. Bereits im Herbst lief eine erste Bewerbungsrunde für Jaggis Nachfolge. Doch laut Aliki Panayides wird die Stelle Anfang 2010 neu ausgeschrieben. Der Grund: «Parallel zum Rekrutierungsprozess liefen die Diskussionen zur Behörden- und Verwaltungsreform.» Der Gemeinderat soll von 9 auf 7 Mitglieder verkleinert werden. Diskutiert wird, ob die Abteilung Soziales mit einer anderen Abteilung zusammengelegt wird. «Wir haben uns daher entschlossen, nach Klärung der wichtigsten Fragen die Stelle mit einem klareren Anforderungsprofil neu auszuschreiben», sagt Panayides. Wohl mit Vormundschaft Über die Gemeindeordnung befinden zwar das Ortsparlament und das Stimmvolk. Die interne Organisation der Abteilungen aber ist Sache des Gemeinderates. «Im Moment steht eine Zusammenlegung der Abteilung Soziales mit der Vormundschaft im Vordergrund», sagt Panayides. Dies, weil auch die Vormundschaftsbehörde im Kanton neu geregelt wird. Denkbar sei für sie auch, die Abteilung mit der öffentlichen Sicherheit zusammenzulegen.Sandra Rutschi>

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