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Jaggi macht das Dutzend voll

fussballAm Hallenturnier des FC Muri-Gümligen hat Nordyn Jaggi eine eindrückliche Visitenkarte abgegeben. Der Breitenrain-Spieler wurde mit 12 Treffern Torschützenkönig.

Es brauchte im Final die taktische Meisterleistung von Turniersieger Köniz, um Breitenrains Topskorer Nordyn Jaggi zu neutralisieren. 12-mal hatte der technisch beschlagene Offensivspieler auf dem Weg ins Endspiel getroffen – so oft wie keiner am 35.Hallenfussballturnier des FC Muri-Gümligen. Am Schluss gab es in beiden Lagern Preisträger: Der Drittligist Köniz II gewann dank des goldenen Treffers von Bashkim Patoku Pokal und Warengutschein im Wert von 1200 Franken; Jaggi vom Ligakonkurrenten Breitenrain tröstete sich mit dem Topskorerball. «Die Auszeichnung bedeutet mir viel», sagte der 20-jährige KV-Lernende. Schliesslich sei er gelernter Verteidiger. In Gümligen habe er bewiesen, dass er auch in der Offensive für die Musik sorgen könne, ergänzte der italienisch-schweizerische Doppelbürger mit einem strahlenden Lachen. Jaggi verfolgt ein grosses Ziel beim FC Breitenrain: Er will Stammspieler in der 1.-Liga-Mannschaft werden und mit dem Berner Quartierklub den Aufstieg in die 1. Liga Promotion realisieren. Diese neue, dritthöchste Spielklasse im Schweizer Fussball wird 2012/2013 geschaffen. «Endlich bin ich fit» Nordyn Jaggis Qualitäten als versierter Futsalspieler kamen in der Mooshalle voll zum Tragen. Mit seinen NLA-erprobten Futsal-Minerva-Teamkollegen Yves Mezger, Fabio Santona und Imanol Carrasco bildete er einen beweglichen und taktisch geschickt auftretenden Viererblock. «Endlich bin ich fit», sagte Jaggi nach seiner eindrücklichen Performance. Immer wieder war der Bewunderer von Liverpool-Star Steven Gerrard durch Verletzungen zurückgeworfen worden. Zweimal fiel er wegen Ischiasproblemen ein halbes Jahr aus, zweimal musste er wegen angerissener Bänder drei Monate pausieren. GC und Ben Khalifa Nordyn Jaggi kann trotz seines jugendlichen Alters auf eine Karriere-Odyssee zurückblicken. Als Junior kickte er für Avenches, Murten, Courgevaux und Freiburg (U-16, U-18), wo die Talentspäher auf ihn aufmerksam wurden. Murat Yakin, damals U-21-Trainer der Grasshoppers, holte den Nachwuchsfussballer 2008 nach Zürich. Jaggi freundete sich mit dem späteren U-17-Weltmeister und heutigen YB-Spieler Nassim Ben Khalifa an. Es folgten Einsätze im Team U-18 und U-21 von GC. «Mit der ersten Mannschaft konnte ich ein paar Mal mittrainieren. Ich bestritt auch zwei Testspiele. Zu mehr reichte es aber nicht», sagte Nordyn Jaggi. Der Vertrag bei GC lief aus, Jaggi konnte ablösefrei gehen. Roman Friedli machte Jaggi im Sommer 2010 einen Wechsel zum FC Breitenrain schmackhaft. Aber bereits in der Vorbereitung zog sich der Perspektivspieler eine Verletzung zu. Jaggi musste sich zurückkämpfen. Wie fit er wieder ist, hat der Torschützenkönig in Gümligen bewiesen.Thomas Wälti>

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