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Japan prallt auf die USA

FreiburgDie Freiburger Oper gibt ihren Einstand im neuen Théâtre de l’Equilibre. Am 26.Januar ist Premiere

Wegen Bauarbeiten musste die traditionelle Premiere der Freiburger Oper vom 31.Dezember auf Donnerstag, 26.Januar, verschoben werden. Nach 25 Jahren in der Aula der Universität wird der Anlass jetzt erstmals im neuen Stadttheater L’Equilibre stattfinden. Dieser Wendepunkt wird mit Giacomo Puccinis «Madame Butterfly» gefeiert, der dieses Werk als seine «bedeutendste Oper» bezeichnete. Der italienische Meister beherrschte die Kunst der Orchestrierung und der Theatersprache bis ins Detail. «Madame Butterfly» spielt 1900 in Nagasaki. Das Stück beschreibt das Aufeinderprallen der japanischen und amerikanischen Kultur meisterhaft und dramatisch. Für die moderne Inszenierung und die Kostüme zeichnet der Franzose Olivier Desbordes verantwortlich. Mit seiner Produktion will er ein «fragiles, im Verlauf der Geschichte mehrfach durch Erdbeben und nuklearen Katastrophen heimgesuchtes Japan» zeigen. Inmitten von Zerfall und Vernichtung entsteht eine Liebe ausserhalb ihrer Zeit, die, so viel sei verraten, tragisch endet. Die Hauptrollen spielen die Japanerin Tomoko Taguchi und der Rumäne Cristian Mogosan. Die Solisten und das Freiburgische Kammerorchester stehen unter der musikalischen Leitung von Laurent Gendre. lfcVorstellungen:«Madame Butterfly» von Giacomo Puccini; Théâtre de l’Equilibre, Freiburg. Do, 26.Januar (Premiere), 19.30 Uhr; Sa, 28.1., 19.30 Uhr; So, 29.1., 17 Uhr; Fr, 3.2., 19.30; So, 5.2., 17 Uhr; Di, 7.2., 19.30 Uhr. Vorverkauf: Freiburg Tourismus, Telefon 026 3501100. >

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