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Jodelgesang – Schlag auf Schlag

BoltigenSchon am frühen Samstagabend versammelten sich viele Besucher zum

Mit Genugtuung konnte Präsident Werner Gempeler bei Konzertbeginn feststellen: «Es freut mich, dass ich trotz der vielen Anlässe im Tal eine so grosse Zahl Volksmusikfreunde begrüssen darf.» Die Halle war in der Tat bis auf den letzten Platz besetzt, und die erwartungsvollen Besucher wurden nicht enttäuscht. Schlag auf Schlag erlebten sie Jodelgesang vom Feinsten. Nebst den einheimischen Bärgfründen, unter der Leitung von Alice Buchs, trat auch der Kientaler Jodlerklub Flüehblüemli, geleitet von Adrian Ryter, erfolgreich auf. Besonders gefielen die von Klubmitglied Hanspeter Hiltbrand komponierten Heufimel-Jutz und der anspruchsvolle Hochkiener. Aber auch der Schimisegg-Jutz von Ernst Ryter, ebenfalls Mitglied vom Flüehblüemli, fand Anklang. Publikum mit viel Respekt Als dritte Formation gastierte in Reidenbach das Jodlerquartett Männertreu Teuffenthal. Die vier Sänger wussten die gebannt Zuhörenden mit ihren frischen Stimmen zu beeindrucken. Neben konventionellen Jodelliedern trugen sie auch moderneres Liedgut vor, sogar ein Lied ohne Worte, das mit grossem Beifall quittiert worden ist. Zur Auflockerung, und später auch zum Tanz, liess das Schwyzerörgeli-Quartett Lüderegruss aus Wasen seine Melodien erklingen. Durch das Programm führte Hanspeter Sumi in unterhaltsamer Art. Das Konzert schlossen die Bärgfründe Boltigen und Flüehblüemli Kiental zusammen als Gesamtchor mit zwei gefällig vorgetragenen Liedern ab. Hervorzuheben sei die Disziplin des Publikums, wurde von den Gastformationen anerkennend festgestellt. «Denn auch bei sporadischen Auftritten der Gesangsformationen nach Mitternacht hörte man weder Gespräche noch Lärm in der Halle.»Hans Jungi>

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