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Judokas von Nippon Bern marschieren durch

JudoDer SC Nippon Bern

Eigentlich waren die Mitglieder von Nippon Bern ja erst gerade in die zweithöchste nationale Liga aufgestiegen. Eigentlich wollten sie sich dort in ihrer ersten Saison im Mittelfeld platzieren. Eigentlich. Am Wochenende standen die Berner Judokas unerwartet in Bulle auf der Matte – als Teilnehmer der Auf-/Abstiegsrunde zur Nationalliga A. Dort trafen sie auf den NLA-Vertreter Wetzikon sowie Chiasso. Jeweils sieben Kämpfer treten pro Team gegeneinander an. Ein Sieg zählt zwei Punkte. Gegen Wetzikon gewann Nippon Bern klar 10:4. «Es liefen praktisch alle Kämpfe für uns», resümiert Dominik Sommer. Mehrmals lag der Nippon-Vertreter während der Kämpfe zurück, ehe doch noch ein Sieg resultierte. So kassierte auch Sommer in der Klasse bis 81 Kilogramm gegen Oliver Pelikan ein Yuko. «Ich fühlte mich nicht richtig wohl in diesem Kampf, und dennoch konnte ich das Blatt wenden.» Mit einem Festhalter gelang dem 21-Jährigen das gewünschte Ippon, das zum vorzeitigen Sieg führte. Noch einige Hausaufgaben Die Berner hatten auch im zweiten Vergleich mit Chiasso das nötige Wettkampfglück. Mit dem 12:2-Sieg war der Aufstieg perfekt. Was folgte, war eine Aufstiegsfeier mit Fondueplausch und Ausgang. Für die nächste Saison müssen noch etliche Hausaufgaben verrichtet werden. Eine Gönnervereinigung soll bei Nippon für die finanzielle Entlastung sorgen. Gesucht wird zudem eine Halle für die Austragung der Heimkämpfe. «Wir sind aber sehr motiviert, die Herausforderungen anzupacken», sagt Dominik Sommer. Aus gutem Grund. Das letzte Mal, als Nippon Bern in der Nationalliga A der Judokas vertreten war, war in den 80er-Jahren. 1982 reichte es als kämpferischer Höhepunkt zum Gewinn der Mannschaftsbronzemedaille. stü>

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