Jungfraubahnen mit 23,9 Millionen Franken Gewinn

Oberland

Die Jungfraubahn-Gruppe vermeldet für das erste Semester 2019 ein Rekordergebnis.

Das Jungfraujoch ist bei Besuchern nach wie vor beliebt.

Das Jungfraujoch ist bei Besuchern nach wie vor beliebt.

(Bild: Valérie Chételat)

Mehr Gäste auf dem Jungfraujoch, mehr Wintersportler auf den Pisten, höhere Verkehrserträge, ein Rekord-Halbjahresergebnis: Die Jungfraubahnen haben im ersten Semester 2019 gegenüber dem Vorjahr an allen Fronten zulegen können. Dies geht aus einer Medienmitteilung zum am Mittwoch veröffentlichten Halbjahresbericht der Jungfraubahn-Gruppe hervor.

Am markantesten ist der Anstieg der sogenannten Skier Visits: In der Jungfrau-Skiregion, an der die Jungfraubahn-Gruppe einen Umsatzanteil von 60 Prozent hält (40 Prozent hält die Schilthornbahn AG), ist die Zahl von 833'900 auf 904'200 angewachsen. Dies entspricht einem Plus von 8,4 Prozent. «Nach dem herausfordernden Start in die Wintersaison 2018/2019 konnten über die Festtage sowie während der Hauptferienzeit im Februar mehr Skier Visits ver­zeichnet werden als in der Saison 2017/2018», steht in der Pressemitteilung. Für die Jungfraubahn-Gruppe resultierte ein Nettoverkehrsertrag aus dem Wintersportgeschäft von 19,1 Millionen Franken. Dies entspricht einer Zunahme von 10,9 Prozent.

Gesteigert wurden auch die Verkehrserträge bei den Erlebnisbergen, nämlich von 7,26 auf 9,32 Millionen Franken. Für das Jungfraujoch steht ein Verkehrsertrag von 50,59 Millionen Franken zu Buche (Vorjahr 48,57 Millionen; Zunahme 4,2 Prozent). Der Ausflugsverkehr auf das Jungfraujoch habe weiterhin von der starken Nachfrage aus Asien profitiert. «Im ersten Halbjahr 2019 reisten 470'900 Gäste auf das Jungfraujoch», ein Prozent mehr im Vergleich zum Vorjahr. «Zum zweiten Mal wurden saisonale Tarife durchgesetzt, welche sich positiv auf den Durchschnittsertrag auswirkten.»

Hitzewelle lockte Gäste

All diese Zahlen wirken sich auf das Halbjahresergenis aus. Der Gewinn im ersten Semester 2019 von 23,9 Millionen Franken bedeutet in der Unternehmens­geschichte der Jungfraubahn-Gruppe Rekord.

Und auch für das zweite Halbjahr scheinen die Weichen auf Erfolg gestellt: «Die Hitzewelle lockte im Juli zahlreiche Gäste auf die Erlebnisberge der Jungfraubahnen sowie das Jungfraujoch.» Aufgrund seiner starken Stellung auf den interkontinentalen Wachstumsmärkten sei das Bahnunternehmen für das zweite Halbjahr gut positioniert. Unsicherheitsfaktoren seien die derzeitigen Unruhen in Hongkong sowie der Handelskrieg zwischen China und den USA.

Wie Jungfraubahnen-CEO Urs Kessler in einem Videokommentar sagt, befindet sich das Gesamtprojekt V-Bahn – dank der eingeleiteten Winterbaumassnahmen – im Zeitplan. «Dies war entscheidend dafür, das Gesamtprojekt am 12. Dezember 2020 eröffnen zu können.» Die neue Männlichenbahn und der Direktanschluss an die Berner-Oberland-Bahn bei Rothenegg sollen am kommenden 14. Dezember eröffnet werden.

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