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Kann mit Engagement der Bankrott verhindert werden?

Meiringen/HaslibergDer Liquiditätsengpass der BMH sorgt für besorgte Gesichter bei Touristikern und Gemeindevertretern. Aber alle glauben, dass der Betrieb saniert werden kann.

Die Bergbahnen Meiringen-Hasliberg (BMH) befinden sich in finanzieller Schieflage (siehe gestrige Ausgabe). Touristiker und Behörden zeigen sich besorgt, aber voller Hoffnung, dass das Unternehmen mit 137 Angestellten vor dem Bankrott gerettet werden kann. So sagt der Präsident von Haslital Tourismus, Andreas Michel: «Eine Stilllegung der BMH ist für unsere touristische Region schlicht undenkbar.» Der Meiringer Gemeindepräsident Hans Jakob Walther wartet die von den BMH auf übermorgen Montag angekündigte interne Infoveranstaltung ab, ehe er Massnahmen zur Sanierung des Bergbahnunternehmens ankündigt: «Wir machen uns Sorgen um unsere Darlehen, hoffen aber, dass der Betrieb über Abschreibungen saniert werden kann.» Für seine Hasliberger Amtskollegin Katrin Nägeli-Lüthi, die gleichzeitig im Verwaltungsrat der BMH sitzt, hängt eine Rettung des Betriebs von der Stärke des Einsatzes aller Beteiligten ab: «Für Hasliberg als Hauptaktionärin der BMH ist eine gesicherte Zukunft der Bahn ein Muss, was entsprechendes Engagement voraussetzt.» Der neue Direktor des Verbandes Schweizerischer Bergbahnen, Ueli Stückelberger: «Momentan stellt die Höhe ihrer Verschuldung für viele Bergbahnen ein Problem dar.» Die Betriebe müssten ihre Prognosen deshalb nicht allzu optimistisch auslegen und sich überlegen, welche Chancen sich ihnen bieten: «Ich bin überzeugt, dass im Fall der BMH eine Lösung gefunden werden kann.»bpmSeite 3>

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