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Sanierung der Anstalten Witzwil rückt näher

Zehn Gebäude auf dem Lindenhof der Anstalten Witzwil sollen saniert und ergänzt werden. Der Grosse Rat hat dafür einen Projektierungskredit von 2,4 Millionen Franken genehmigt.

In den Anstalten Witzwil sollen 2,4 Millionen Franken investiert werden.
In den Anstalten Witzwil sollen 2,4 Millionen Franken investiert werden.
Enrique Muñoz García

Die zehn Gebäude, die auf dem Lindenhof der Anstalten Witzwil stehen, sollen umfassend saniert und mit einem Erweiterungsbau ergänzt werden. Der bernische Grosse Rat hat nun einen Projektierungskredit von 2,4 Millionen Franken genehmigt.

Die Gebäude wurden 1985 erstellt. Mittlerweile sind die Hüllen undicht, wie der Regierungsrat geltend macht. Auch die Haustechnik muss ersetzt werden. Im Erweiterungsbau sollen die Aussenwohngruppen der Anstalten untergebracht werden.

52 Millionen Franken

Die Anstalten Witzwil sind eine Institution für den offenen Strafvollzug im Seeland. Zurzeit leben hier 184 Gefangene, wie Kommissionssprecher Hugo Kummer (SVP/Burgdorf) am Dienstag im Rat sagte. Die Kosten für Gebäudesanierungen und Erweiterungsbau werden auf 52 Millionen Franken geschätzt.

Dem Kredit nicht zustimmen mochte ein Teil der SVP-Fraktion. Erstens sei es bedenklich, dass die umfassende Sanierung nach nur 30 Jahren nötig sei. Da frage man sich, ob Baupfusch vorliege. Zweitens sei unklar, wie viel die Sanierung koste und wie viel der Erweiterungsbau.

Baudirektorin Barbara Egger (SP) betonte, es sei absolut normal, dass derart intensiv genutzte Gebäude nach 30 Jahren saniert werden müssten. Ein Abbruch und Neubau wäre weit teurer. Der Grosse Rat genehmigte den Projektierungskredit mit 123 zu 7 Stimmen bei 7 Enthaltungen.

SDA/cla

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