3400 Berner Bauernbetriebe brauchen weniger Pflanzenschutzmittel

Die Zahl der Berner Bauern, die sich am Pflanzenschutzprojekt des Kantons Bern beteiligt, steigt weiter. Mit dem Projekt soll die Belastung von Pflanzenschutzmitteln in den Gewässern reduziert werden.

3412 Berner Landwirte beteiligen sich inzwischen am Pflanzenschutzprojekt des Kantons.

3412 Berner Landwirte beteiligen sich inzwischen am Pflanzenschutzprojekt des Kantons.

(Bild: iStock)

Das Berner Pflanzenschutzprojekt ist auf Kurs. Zu diesem Schluss kommt die kantonale Volkswirtschaftsdirektion nach dem dritten Projektjahr. Inzwischen machen 3412 Bauernbetriebe mit, 212 mehr als im Vorjahr.

Mit einer Reihe von Massnahmen reduzieren sie die negativen Auswirkungen von Pflanzenschutzmitteln oder setzen gar keine mehr ein. Damit soll die Belastung in den Gewässern verringert werden. Neu informieren die Bauern mit Tafeln am Feldrand über ihre Bemühungen, wie der Kanton Bern am Dienstag mitteilte.

Das Budget des Projekts wird im laufenden Jahr ausgeschöpft. Den Landwirtschaftsbetrieben werden insgesamt 6,8 Millionen Franken für die angemeldeten Massnahmen ausbezahlt.

Das Berner Pflanzenschutzprojekt wurde 2017 gestartet und hat eine Laufzeit von sechs Jahren. Der Bund übernimmt vier Fünftel der gesamten Projektkosten von 62,7 Millionen Franken.

tag/sda

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