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56 Unfälle: Winter fordert auf Berner Strassen seinen Tribut

Sturmtief Egon und der viele Schnee haben dem Verkehr im Kanton Bern zugesetzt: 56 Unfälle gab es am Freitag zwischen 6 und 14.30 Uhr.

Schneechaos führte im Kanton Bern zu etlichen Unfällen.
Schneechaos führte im Kanton Bern zu etlichen Unfällen.
Keystone

Auf den teilweise schneebedeckten Strassen im Kanton Bern ist es am Freitag zwischen 6 und 14.30 Uhr zu insgesamt 56 Verkehrsunfällen gekommen. Neun Personen wurden dabei verletzt.

Am meisten Unfälle mit den meisten Verletzten registrierte die Berner Kantonspolizei im Gebiet Mittelland-Emmental-Oberaargau, wie Polizeisprecherin Regina Aeberli auf Anfrage sagte. Es waren 20. Einer davon war ein schwerer Unfall in Schüpbach, zu dem die Kantonspolizei weitere Informationen in Aussicht gestellt hat.

In der Region Bern kam es zu elf Unfällen, im Seeland/Berner Jura zu deren zehn und im Berner Oberland zu fünfzehn. Zwei dieser insgesamt 56 Unfälle ereigneten sich auf Autobahnen, nämlich bei Kiesen auf der A6 und bei Péry auf der A16.

Probleme mit verschneiten oder eisigen Strassen hatte auch Bernmobil. Immer wieder teilten Berns städtische Verkehrsbetriebe im Verlauf des Tages per Kurznachrichtendienst Twitter mit, wegen Eis oder Schnee seien bestimmte Linien unterbrochen oder es sei mit Ausfällen oder Verspätungen zu rechnen. Betroffen war am Freitagnachmittag etwa die Tramlinie 3 nach Bern-Weissenbühl.

Nach Sturm folgen eisige Tage

Laut dem Wetterdienst fällt bis am Sonntag vor allem entlang der Alpen immer wieder Schnee, da sich die Feuchtigkeit staut. Am meisten Schnee im Flachland erwarten die Meteorologen mit rund zehn Zentimetern im Aargau und Luzerner Mittelland. Entlang der Alpen soll es etwa 15 bis 40 Zentimeter Schnee geben.

Entsprechend dürfte sich gemäss dem Wetterdienst in den Bergen die Lawinengefahr verschärfen, da mit zügigen Nordwestwinden weiterhin auch mit Schneeverwehungen gerechnet werden müsse. Ab Sonntag folgen eisige Tage, an welchen die Tageshöchstwerte deutlich unter Null liegen sollen. Damit dürften viele Weiher und kleinere Seen zufrieren.

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