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«Die SVP wird am meisten von denen gewählt, für die wir kämpfen»

Kanton Bern

SP-Co-Präsident Ueli Egger führt den Verlust der SP auch auf eigene Fehler zurück. Der 61-jährige Grossrat über die Bevorteilung der Frauen, die Sichtbarkeit seiner Partei und deren Arbeiterbasis.

Co-Präsident der SP Kanton Bern, Ueli Egger, beim Mani-Matter-Stutz.

Co-Präsident der SP Kanton Bern, Ueli Egger, beim Mani-Matter-Stutz.

(Bild: Adrian Moser)

Chantal Desbiolles

Ueli Egger, ist die SP nur noch eine Frauenpartei?
Ueli Egger: Sie ist eine Partei, bei der die Frauen mindestens gleichberechtigt sind. Eine Partei, die seit der Einführung des Frauenstimmrechts in den 70er-Jahren Frauen fördert und sich für Gleichstellung einsetzt. Wir Männer können jetzt nicht jammern, weil die Frauen sehr erfolgreich sind! Wenn es jetzt mehr Frauen sind, dann schadet das nicht. Andere Parteien haben einen riesigen Aufholbedarf. In der Berner Grossratsfraktion ist das Verhältnis 2:3 zwischen Männern und Frauen. Das Wahlverhältnis ist ähnlich. Schlimm war, dass Corrado Pardini und Adrian Wüthrich abgewählt wurden.

Berner Zeitung

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