Aggressiver Käfer ist nach teurem Kampf ausgerottet

Freiburg

Erstmals wurde er 2011 in Brünisried gesichtet, nun ist er ausgerottet: Der asiatische Lbuholzbockkäfer. Das kostete den Bund und den Kanton Freiburg 2,6 Millionen Franken.

Der asiatische Laubholzbockkäfer wurde mit Verpackungsholz aus Asien eingeschleppt.

Der asiatische Laubholzbockkäfer wurde mit Verpackungsholz aus Asien eingeschleppt.

(Bild: ZVG/Wikipedia)

Nach mehrjähriger Bekämpfung gibt es im Kanton Freiburg keine asiatischen Laubholzbockkäfer mehr. Der eingeschleppte Schädling, der Laubbäume zerstört, war 2011 erstmals in Brünisried nachgewiesen worden, später auch in Marly.

In Brünisried wurde der gemäss Pflanzenschutzverordnung als besonders gefährlich geltende Käfer Ende 2017 als ausgerottet erklärt, wie das freiburgische Amt für Wald, Wild und Fischerei gestern bekannt gab. Seit Ende 2018 gibt es nun auch im Freiburger Vorort Marly keine solchen Käfer mehr.

Bund und Kanton Freiburg steckten zusammen 2,6 Millionen Franken in den Kampf gegen den Schädling. Als der Käfer 2011 in Brünisried im Senseoberland entdeckt wurde, war dies der erste Fund eines solchen Tiers in der Schweiz.

Einen grossen Befall gab es ausser in Marly 2012 auch in Winterthur. Der Käfer mit den auffallend langen Fühlern und den weissen Flecken auf dem dunklen Rücken reist mit Verpackungsholz aus Asien, etwa Paletten, um die Welt. Landesweit wurden bisher mehrere Hundert lebende Käfer gefunden. (sda)

Diese Inhalte sind für unsere Abonnenten. Sie haben noch keinen Zugang?

Erhalten Sie unlimitierten Zugriff auf alle Inhalte:

  • Exklusive Hintergrundreportagen
  • Regionale News und Berichte
  • Tolle Angebote für Kultur- und Freizeitangebote

Abonnieren Sie jetzt