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Als «Tschinggen» um Tripolis zitterten

Im Kronleuchter des Ständeratssaals stecken Nachrichten aus längst vergangener Zeit: Was die Handwerker vor 86 Jahren beschäftigte.

Kronleuchter im Bundeshaus.
Kronleuchter im Bundeshaus.
Andreas Blatter

Es war im November 1936, als die Elektriker Ernst Hügli von Wabern, Armin Bleuer von Biezwil und Walter Zingg von Diessbach bei Büren die Botschaft entdeckten. Sie reparierten den Kronleuchter im Ständeratssaal und fanden in dessen Korb eine alte Karte. Unterschrieben hatten sie A. Steiger und R. Hofer, jene zwei Berufskollegen, die sich in den Jahren 1925 und 1926 am Leuchter zu schaffen gemacht hatten. Hügli, Bleuer und Zingg beschlossen, ebenfalls ihre Spuren im Leuchter zu hinterlassen, und sie schrieben: «Hier oben, auf dem von der Maler- und Gipsergenossenschaft erstellten Patentgerüst, arbeiten wir drei wie die Neger»

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