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«Ich war in den letzten Jahren selten so ausgeglichen wie jetzt»

Volkswirtschaftsdirektor Christoph Ammann (SP) zieht Bilanz über seine ersten hundert Tage im Amt. Einen starken Fokus will er auf die Stärkung des Medizinstandortes Bern legen. Die ETH betrachtet er mehr als Partnerin denn als Konkurrentin.

Leserfragen an den Volkswirtschaftsdirektoren Christoph Ammann, der 100 Tage im Amt ist.

Herr Ammann, an Ihrem ersten Arbeitstag stellten Sie einen Quarzkristall aus einer Kluft im Grimselgebiet auf Ihren Schreibtisch. Steht er noch immer dort?Christoph Ammann:Ja. Ich mag es, schöne Dinge rund um mich zu haben. Ausserdem fasziniert mich dieses Mineral seit Kindesbeinen – die Symmetrie, die Kanten, die Durchsichtigkeit. Und stellen Sie sich einmal vor, wie alt ein solcher Kristall ist und wie er entstanden ist. Das hilft, sich darauf zu besinnen, wer man ist, woher man kommt und was wirklich wichtig ist. Das brauche ich. Einen solchen Kristall zu betrachten, relativiert die Bedeutung vieler Sorgen und Aufgaben.

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