Zum Hauptinhalt springen

Arbeitsmarktkontrollen: «Der Ton wird rauer»

Der Kanton Bern hat 2017 bei Arbeitsmarktkontrollen 926 Sanktionen verhängt. Immer öfter muss bei Kontrollen die Kantonspolizei beigezogen werden.

2017 führte der Kanton Bern 4'044 Kontrollen durch.
2017 führte der Kanton Bern 4'044 Kontrollen durch.
Raphael Moser

Die Verhältnisse im Feld seien 2017 in einzelnen Branchen «nochmals rauer und schwieriger» geworden, heisst es im am Montag publizierten Jahresbericht der Arbeitsmarktkontrolle Bern. «Der Beizug der Kantonspolizei erreichte leider einen neuen Höchststand.»

Auch komme es vermehrt vor, dass die Inspektorinnen und Inspektoren beschimpft würden. Die Mitarbeitenden seien geschult, um solchen Situationen «mit deeskalierendem Verhalten» zu begegnen, heisst es im Rückblick. Aus Sicherheitsüberlegungen seien die Inspektoren zu zweit unterwegs.

Kontrolle der Lohn- und Arbeitsbedingungen

Für die Berner Arbeitsmarktkontrolle sind insgesamt zehn Inspektorinnen und Inspektoren im Einsatz. Sie teilen sich 8,8 Vollzeitstellen. Kontrolliert wird die Einhaltung von Lohn- und Arbeitsbedingungen im Rahmen der flankierenden Massnahmen zum freien Personenverkehr sowie zur Bekämpfung der Schwarzarbeit.

Von den im Jahr 2017 durchgeführten 4'044 Kontrollen entfielen 1'601 auf allgemein verbindliche Gesamtarbeitsverträge (GAV), 1'563 auf Bereiche ausserhalb von GAV sowie 880 auf die Bekämpfung der Schwarzarbeit.

(SDA)

Dieser Artikel wurde automatisch aus unserem alten Redaktionssystem auf unsere neue Website importiert. Falls Sie auf Darstellungsfehler stossen, bitten wir um Verständnis und einen Hinweis: community-feedback@tamedia.ch