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Bauern fordern: Wenn schon bauen, dann richtig

Am Donnerstag hat sich die Bauernlobby im Grossen Rat durchgesetzt: Bestes Landwirtschaftsland soll nur noch für dichte Überbauungen eingezont werden dürfen.

Die Bauern fordern: Es soll mehr auf Högern und nicht immer auf dem schönsten besten Land gebaut werden.
Die Bauern fordern: Es soll mehr auf Högern und nicht immer auf dem schönsten besten Land gebaut werden.
Thomas Wüthrich

Sie mochten nicht mehr über den täglichen Kulturlandverlust lamentieren. Die Landwirtschaftsvertreter nutzten am Donnerstag die Gunst der Stunde, als dem Parlament der Raumplanungsbericht 2010 zur Kenntnis gebracht wurde. Zusammen mit der Mehrheit der vorberatenden Kommission verlangten sie: Wenn Fruchtfolgeflächen – also schönes, ackerbaufähiges Kulturland – eingezont werde, müsse darauf mindestens eine Ausnützungsziffer von 0,6 verlangt werden. «Geschätzte Bauernkollegen, hier geht es jetzt ums Filet», alarmierte Ueli Spring (BDP, Lyss), und Fritz Reber (SVP, Schangnau) doppelte nach: «Wenn wir weiterfahren wie bisher und die Gebäude auf Fruchtfolgeflächen stellen, müssen wir nicht mehr von Ernährungssouveränität sprechen.»

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