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Bern investiert viel in Kantonsstrassen

Der Kanton Bern will in den kommenden Jahren rund 420 Mio. Franken in seine Kantonsstrassen investieren, rund 155 Mio. Franken mehr als bisher. Mit 43 Mio. Franken pro Jahr wird der Werterhalt fast verdoppelt.

Allerdings reichten auch die jährlichen 43 Mio. Franken nicht aus, um den Werterhalt des Kantonsstrassennetzes langfristig zu sichern, teilte der Kanton am Montag mit. Deshalb sollen die Mittel in den nächsten fünf bis acht Jahren weiter erhöht werden.

77 Mio. Franken für Sicherheit und Lärmschutz

Im Strassenbauprogramm für die Jahre 2009 bis 2012 will der Kanton 75 Mio. Franken aufwerfen für die Fertigstellung von Projekten, die sich im Bau befinden. Weitere 77 Mio. Franken gehen in Projekte, die der Verkehrssicherheit und dem Lärmschutz dienen.

Für die Weiterentwicklung des Strassennetzes will der Kanton 92 Mio. Franken einsetzen. Zu den wichtigsten Vorhaben gehören hier namentlich der Bypass Thun Nord, die Neugestaltung des Berner Wankdorfplatzes und die Verkehrssanierung Worb.

Investitionen auch im ländlichen Raum

Doch auch im ländlichen Raum will der Kanton investieren. Im Berner Oberland etwa wird bereits an der Nordumfahrung von Saanen gebaut. Geplant ist auch eine Umfahrung von Wilderswil. Zudem sollen diverse Brücken und Tunnel saniert werden.

In den Regionen Emmental und Oberaargau soll für die geplanten Autobahnzubringer das Trassee gesichert werden. Die entsprechenden Mittel sind im Strassenbauprogramm eingestellt.

St-Imier besser an Autobahn anschliessen

Nicht explizit im Programm enthalten ist die Verbindung Renan- Les Convers. Der Kanton Bern beteiligt sich jedoch zusammen mit den Kantonen Neuenburg und Jura an einer Zweckmässigkeitsbeurteilung für die Ostumfahrung von La-Chaux-de-Fonds.

Dabei geht es auch darum, das Tal von St-Imier besser an die Autobahn Richtung Neuenburg anzuschliessen, wie der Kanton weiter mitteilte.

Der Regierungsrat legt dem Grossen Rat alle zwei Jahre ein je auf vier Jahre angelegtes Strassenbauprogramm vor. Das nun vorliegende Programm dürfte das zweitletzte sein. Ab 2012 wird es durch einen sogenannten Strassennetzplan abgelöst.

SDA/mus

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