Bern überflügelt Interlaken bei den Logiernächten

Im gesamten Kanton Bern stiegen die Logiernächte 2018 um 6,9 Prozent. Das stärkste Wachstum gibts bei den Gästen aus den USA.

Die Stadt Bern belegt Rang 8 unter den Schweizer Gemeinden mit den meisten Logiernächten. Interlaken liegt 2018 neu auf hinter Bern auf Platz 9.

Die Stadt Bern belegt Rang 8 unter den Schweizer Gemeinden mit den meisten Logiernächten. Interlaken liegt 2018 neu auf hinter Bern auf Platz 9.

(Bild: Susanne Keller)

Die Stadt Bern legt bei den Logiernächten kräftig zu. 833'025 Hotelzimmer waren im vergangenen Jahr belegt. Das sind über 10 Prozent mehr als noch im Jahr 2017. Das zeigen die neusten Zahlen vom Bundesamt für Statistik.

Die Stadt Bern belegt damit Rang 8 unter den Schweizer Gemeinden mit den meisten Logiernächten. Neben den Städten Zürich, Genf, Luzern, Basel und Lausanne verbuchten nur die beiden Tourismusdestinationen Zermatt und Davos mehr Hotelübernachtungen als Bern.

Unmittelbar hinter Bern, auf Rang 9, folgt der zweite Berner Tourismus-Hotspot Interlaken. Im letzten Jahr lag die Tourismusgemeinde noch vor Bern. Aber im Gegensatz zur Bundesstadt konnte Interlaken heuer kaum zulegen. Die Logiernächte blieben stabil: 791'924 Hotelübernachtungen verzeichnete Interlaken. Das sind genau 680 Logiernächte mehr, als letztes Jahr. Allerdings hatte Interlaken zwischen 2016 und 2017 ein starkes zweistelliges Wachstum.

Aufwärts geht es in Sachen Logiernächten auch in den Tourismusgemeinden im Berner Oberland. Grindelwald (+6,8 Prozent), Lauterbrunnen (+7,0 Prozent), Saanen (+2,2 Prozent) und Adelboden (+4,2 Prozent) konnten alle zulegen.

Mehr Gäste aus den USA

Überraschend ist, woher dieses Wachstum im Kanton Bern stammt. Den grössten Zuwachs verzeichnet die Region bei den Amerikanern. 17,4 Prozent mehr Logiernächte wurden aus Übersee gebucht. Dass Amerikaner vermehrt in die Schweiz reisen entspricht zwar einem nationalen Trend, aber der Kanton Bern profitiert überdurchschnittlich. Gesamtschweizerisch betrug das Wachstum nämlich «nur» 10 Prozent.

Die Amerikaner buchten damit nach den Schweizern, den Deutschen und den Chinesen die meisten Logiernächte. Auch die europäische und asiatische Gäste übernachteten im Vergleich zum Vorjahr öfters in Berner Hotels, allerdings fiel das Wachstum etwas weniger stark aus, als bei den Amerikanern. Am meisten legten die Chinesen zu (10,9 Prozent).

qsc

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