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Berner bei MusicStar: Fast nur lobende Worte

Bern ist bei MusicStar momentan Trumpf. Die vier Kandidaten sind geschlossen in die nächste Runde eingezogen. Auch Gölä konnte der ehemaligen «Schisssändig» endlich Positives abgewinnen.

Nöella und Raquel warten auf die Entscheidung.
Nöella und Raquel warten auf die Entscheidung.
SF
Katharina Michel, 20, Brienz (BE)
Katharina Michel, 20, Brienz (BE)
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Ausgeschieden: Dimitri Vollenweider, 25, Winterthur (ZH)
Ausgeschieden: Dimitri Vollenweider, 25, Winterthur (ZH)
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Die vier Berner Kandidaten bei MusicStar wurden in der ersten Sendung von allzu harscher Kritik verschont. Raquel Rodo glänzte mit Spitzennoten und auch Juror Gölä kann sich immer mehr mit dem Sendekonzept anfreunden.

Die berninterne Rangliste (orientiert sich am Juryurteil):

1. Rang: Raquel Rodo mit 25 Punkten Die 24-jährige Raquel Rodo sang «If I ain't got you» von Alicia Keys und war damit die Überfliegerin. «Du hast und bist ein riesengrosses Talent», sagte Jury-Mitglied Fabienne Heyne. Raquel sei zudem intelligent und könne jegliche Kraft in ihrem Körper mobilisieren. Das Talent aus Münchenbuchsee nahm das Lob der Jury emotionlos, zeigte sich hingegen begeistert vom Publikum: «Eifach Hammer, mega gueti Lüt!»

2. Rang: Katharina Michel mit 23 Punkten Katharina aus Brienz steht offensichtlich gerne auf der Bühne: «Äs isch arschgeil gsi, wenis grad so daf sägä». Sie sang «Mercy» von Duffy und begeisterte damit Jury-Mitglied Gölä: «Die huere Bärner hei eifach öpis. Du hesch ä Killerstimm und ghörsch ine Bänd.»

3. Rang: Mike Stalder mit 21 Punkten Rocker Mike durfte mit «Gotta be Somebody» von Nickelback ran. Jurorin Fabienne fragte den Lysser, ob er sich vorstellen könne, als Solokünstler aufzutreten. Nach kurzem Zögern gab Mike zu, dass es mit Band «schono chli cooler» sei. Fabienne ermunterte ihn, bei MusicStar viel zu lernen, seine Band einzupacken und dann an ihrem Festival aufzutreten.

4. Rang: Noëlla Kabengele mit 20 Punkten Noëlla musste als Erste auf die Bühne. Die Jury hielt sich bei der Punktevergabe noch vornehm zurück, was nicht unbedingt mit ihrer Leistung zusammenhing. Die 20-jährige sang «Superstition» von Stevie Wonder und «Chef» Kilchsperger sprach für die Jury. Abgesehen davon, dass er sich über ihren Namen und ihre Figur amüsierte («Kabele, Kabengel, Kabegle… so spricht man doch im Kongo»?), lobte er ihre Bühnenpräsenz. «Mit dem Stevie Wonder-Groove unter dem Arsch gehst du ab wie eine Rakete und ziehst das Volk mit.» Abseits der Bühne vermisse er diese Energie allerdings, sie habe das Zeug für mehr.

Nicht benotet wurde Gölä, da er für einmal nicht selbst auf der Bühne stand. Der Rocker schlug sich aber aber auch als Jury-Mitglied wacker und sorgte mit seinen markigen Sprüchen für Unterhaltung. Über Dimitri sagte er, dass dieser bei den Frauen sicher der Luftbefeuchter sei. Er stellte noch einmal klar, dass er früher über «diä Schisssändig» gelacht habe. Jetzt, da er wisse, wie viel Mühe sich die Kandidaten geben, habe er diese gern bekommen. Zudem sei er froh, dass jetzt nicht mehr er die Leute rausschmeissen müsse (wie im Casting), sondern dies jetzt die «Fernseher und Fernseherinnen» übernehmen.

Gölä punktete auch im Chef-Duell mit Jury-Kollege Kilchsperger. «Ich bin nicht hier, um das Arschloch zu sein. Das ist Kilchspergers Job.» Auf den Konter darf man gespannt sein.

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