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Berner Höhenmediziner forschen auf 7000 Metern

Die Nepal-Expedition des Berner Inselspitals ist geglückt. Eine Gruppe Höhenmediziner liess im ewigen Eis Probanden Sport treiben, um Erkenntnisse zur Höhenkrankheit zu gewinnen. Teilnehmer Tommy Dätwyler berichtet von der Expedition.

Durchs ewige Eis steigen die Expeditionsteilnehmer ins Lager drei auf 6900 Metern. Nicht alle Probanden schafften die letzten Etappen.Bilder Basecamp
Durchs ewige Eis steigen die Expeditionsteilnehmer ins Lager drei auf 6900 Metern. Nicht alle Probanden schafften die letzten Etappen.Bilder Basecamp
zvg
Der Aufstieg zum Himlung Himal (7126 Meter).
Der Aufstieg zum Himlung Himal (7126 Meter).
Autor Tommy Dätwyler in seinem improvisierten Büro.Er berichtet für diese Zeitung von der Nepal-Expedition.
Autor Tommy Dätwyler in seinem improvisierten Büro.Er berichtet für diese Zeitung von der Nepal-Expedition.
zvg
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Die Forschungsexpedition hat in den ersten drei von fünf Wochen von guten Wetterverhältnissen profitiert. Die Temperaturen lagen in den Hochlagern am nepalesischen Himlung Himal zwischen -15 und +20 Grad – und im Basislager auf 4800 Metern hat es zwar ab und zu geschneit, aber tagsüber waren die Temperaturen mehrheitlich im angenehmen Bereich. Vor allem die Nächte in den Hochlagern haben Forscher und Probanden gefordert. «Der neue Tagesrhythmus mit Nachtessen um 17 Uhr, Bettruhe im Schlafsack um 20 Uhr und einer langen Nacht bis zum Tagesanbruch birgt die Chance, über Daseinsfragen nachzudenken», sagt Proband Matthias Widmer, der sonst in Wabern daheim ist. Widmer ist überrascht, dass zum Beispiel der Leistungstest auf knapp 6100 Metern nicht härter war als derjenige am Inselspital in Bern.

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