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Berner Komitee setzt sich für Waffenschutzinitiative ein

Im Kanton Bern hat sich ein Komitee gebildet, das sich für ein Ja des Schweizervolks zur Initiative für den Schutz vor Waffengewalt einsetzt.

Setzt sich für die Waffeninitiative ein: Gemeinderätin Regula Rytz.
Setzt sich für die Waffeninitiative ein: Gemeinderätin Regula Rytz.
Iris Andermatt

Dem Komitee gehören über 100 Personen und die Kantonalsektionen der 80 Organisationen an, welche die Initiative unterstützen.

Mitglieder des Komitees sind am Donnerstag in Bern vor die Medien getreten, darunter SP-Nationalrätin Ursula Wyss, die Berner Gemeinderätin Regula Rytz und Marlies Haller, Geschäftsführerin der Stiftung gegen Gewalt an Frauen und Kindern.

Haller sagte laut Presseunterlagen, allein die Tatsache, dass eine Waffe im Haus sei, könne in schwierigen Verhältnissen zur Bedrohung werden. 50 Prozent der Tötungsdelikte in der Schweiz würden innerhalb von Familien begangen.

Rytz berichtete vor den Medien über ihre frühere Mitarbeit an einem Forschungsprojekt zu häuslicher Gewalt. Wyss sagte, gemäss Angaben des VBS und Schätzungen des Bundesamts für Polizei zirkulierten nur in den USA und im Jemen mehr Schusswaffen pro Kopf in privatem Besitz als in der Schweiz.

Der Psychiater Konrad Michel sagte, gemäss jahrelanger Forschung reduziere sich bei schärferen Waffengesetzen die Anzahl Schusswaffensuizide und die Gesamtzahl der Suizide. Das sei eindeutig.

SDA/js

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