Berner Naturpärke werden überprüft

Bei den drei Berner Naturpärken Gantrisch, Diemtigtal und Chasseral wird untersucht, ob sie ihre strategischen Ziele erreicht haben.

Das Parklabel wird für zehn Jahre erteilt. 2022 läuft es für die drei Berner Naturpärke ab. (Archivbild)

Das Parklabel wird für zehn Jahre erteilt. 2022 läuft es für die drei Berner Naturpärke ab. (Archivbild)

(Bild: Andreas Blatter)

Der Kanton Bern prüft zusammen mit der Universität Bern, ob die drei regionalen Naturpärke Gantrisch, Diemtigtal und Chasseral ihre strategischen Ziele erreicht haben. Die Evaluation wird zeigen, ob der Bund das Park-Label 2022 für weitere zehn Jahre verlängert.

Das Parklabel wird für zehn Jahre erteilt und läuft für die drei Naturpärke 2022 ab, wie der Kanton Bern am Montag mitteilte. Nun wird evaluiert, ob sich die Pärke gemäss ihrem gesetzlichen Auftrag entwickelt haben. Die Ergebnisse sind ausschlaggebend dafür, ob der Bund die Pärke weiterhin finanziell unterstützen wird.

Geprüft wird etwa, wie sich Natur und Landschaft entwickelt haben und ob sich die Vielfalt der Pflanzen und Tiere verbessert hat, wie der Kanton auf Anfrage mitteilt. Auch die Stärkung einer nachhaltigen Wirtschaft ist ein strategisches Ziel, welches evaluiert wird. Geprüft wird unter anderem, ob die lokalen natürlichen Ressourcen umweltschonend genutzt wurden.

Für die Evaluation hat das kantonale Amt für Gemeinden und Raumordnung die Universität Bern beauftragt. Die Ergebnisse sollen 2019 vorliegen. Sie werden dem Kanton als Grundlage für eine allfällige Anpassung des kantonalen Richtplans und der kantonalen Finanzplanung dienen.

Die drei Naturpärke Gantrisch, Diemtigtal und Chasseral sind seit sechs Jahren in Betrieb. Sie liegen ganz oder mehrheitlich im Kanton Bern. Bund und Kanton beteiligen sich gemeinsam an den Kosten.

tag/sda

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