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Berner Regierung zu «konstruktiven Gesprächen» in Moutier

Der Berner Gesamteregierungsrat traf sich in Moutier mit der Stadtregierung. Beide Seiten gaben sich konstruktiv.

Im Rahmen ihrer Klausursitzung hat die Berner Kantonsregierung am Donnerstag der Stadt Moutier einen Besuch abgestattet. Beide Seiten versprachen, den Ausgang der kommunalen Abstimmung von Juni 2017 zur künftigen Kantonszugehörigkeit von Moutier zu respektieren.

«Ich habe nichts gegen Bern, doch ich bin sicher, dass unser Platz im Kanton Jura ist», sagte Moutiers Stadtpräsident Marcel Winistoerfer nach dem Treffen mit der Berner Regierung an einem Medientermin. Er werde im Zeichen der Gleichbehandlung auch die jurassische Kantonsregierung zu einem Besuch in Moutier einladen.

Winistoerfer sagte im weiteren, er und die ebenfalls autonomistisch dominierte Stadtregierung würden sich in der Abstimmungskampagne für den Anschluss des bernjurassischen Regionalzentrums an den Kanton Jura einsetzen.

Simon: «Wir halten zu Moutier»

«Wir halten zu Moutier», sagte demgegenüber die bernische Regierungspräsidentin Beatrice Simon. «Wir sind gekommen, um acht Monate vor einer Abstimmung, welche die Zukunft der Stadt besiegelt, den Puls der Bevölkerung zu spüren».

Die Berner Regierung strebe an, dass sich die Abstimmung vom 18. Juni in einem Klima des Respekts abspiele. Vizeregierungspräsident Bernhard Pulver bekräftige seinerseits, dass «uns Moutier am Herzen liegt.»

Die Regierung besuchte in Moutier auch das Hôpital du Jura bernois. Dabei habe man sich vor Ort davon überzeugt, dass ein Regionalspital «auch ohne gesetzlich verankerte Strukturen», wie sie die Spitalstandort-Initiative vorsehe, «durchaus erfolgreich sein kann», wie es in einer Mitteilung des Kantons heisst.

In Belprahon besuchten die Regierungsmitglieder ein auf Décolletage spezialisiertes Unternehmen.

(SDA)

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