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Berns langer Marsch nach China

China zeigt mehr Interesse an Bern als Bern an China: Die Kontakte von Stadt und Kanton nach China sind verstreut, unsystematisch – und suboptimal für die Entwicklung des Wirtschaftsstandorts.

Chinesisch-bernische Annäherung. Eine Delegation aus dem Shanghaier Stadtteil Xuhui im Jahr 2010 zu Besuch in Bern, mit Volkswirtschaftsdirektor Andreas Rickenbacher (Mitte, links) und Wang Zhi (ganz rechts).
Chinesisch-bernische Annäherung. Eine Delegation aus dem Shanghaier Stadtteil Xuhui im Jahr 2010 zu Besuch in Bern, mit Volkswirtschaftsdirektor Andreas Rickenbacher (Mitte, links) und Wang Zhi (ganz rechts).
Christian Pfander

Auf der chinesischen Weltkarte ist Bern alles andere als ein weisser Fleck. Vor allem kulturell nicht. Bern sucht die Annäherung an China – etwa 2005 mit der weltweit beachteten Ausstellung chinesischer Gegenwartskunst aus der Sammlung von Uli Sigg im Kunstmuseum. Und nächstes Jahr mit der spektakulären Schau chinesischer Terrakotta-Krieger, einer Art chinesischen Nationalschatzes, im Historischen Museum. Sie wird Publikum aus ganz Europa anziehen.

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