Zum Hauptinhalt springen

Bestnoten und deutlich mehr Lohn erhält vor allem das Kader

Höhere Kadermitarbeiter des Kantons Bern erhalten bei den Mitarbeitergesprächen deutlich überdurchschnittliche Noten. Dies hat zur Folge, dass die Topkader in den Genuss der grössten Lohnerhöhungen kommen. Der Regierungsrat mahnte die Direktionen und Hochschulen zu mehr Zurückhaltung – bis jetzt ohne Erfolg.

Alle Mitarbeitenden in der bernischen Kantonsverwaltung können sich in diesem Jahr über einen höheren Lohn freuen: Zusätzlich zum Teuerungsausgleich von 0,7 Prozent hat der Regierungsrat 16,5 Millionen Franken für den individuellen Lohnaufstieg des Kantonspersonals im Jahr 2011 bewilligt.

Die Freude über den finanziellen Zustupf ist nicht bei allen gleich gross. Wer beim Mitarbeitergespräch mit der Höchstnote A++ bewertet wurde, steht finanziell am besten da. Dies trifft für 6,6 Prozent der Staatsangestellten zu. Für solche herausragenden Leistungen könnten jährlich bis zu 10 Gehaltsstufen gewährt werden – 10 Stufen haben jedoch nur 19 Mitarbeitende erhalten. Wer also beispielsweise in der Lohnklasse 15 eingereiht ist und ein Grundgehalt von 5250 Franken hat, dem würde der Monatslohn auf 5644 Franken erhöht. In der höchstmöglichen Gehaltsklasse 30 stiege der Monatslohn von 11'501 Franken (Grundgehalt) auf 12'364 Franken. Zur Erklärung: Ausgehend vom Grundlohn jeder der 30 Gehaltsklassen, kann der Monatslohn im Laufe der Jahre um maximal 80 Lohnstufen ansteigen.

Um diesen Artikel vollständig lesen zu können, benötigen Sie ein Abo.