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BLS-Chef kämpft weiter gegen SBB-Monopol

BLS-Chef Bernard Guillelmon erklärt, warum Wettbewerb zwischen den Bahnen für alle von Vorteil wäre. Aber wegen des Rekurses der SBB kann die BLS vorläufig im Fernverkehr nicht losfahren. Dabei hat sie schon Züge bestellt.

Enttäuscht, aber nicht entmutigt ist BLS-Chef Bernard Guillelmon im Kampf gegen die SBB.

Enttäuscht, aber nicht entmutigt ist BLS-Chef Bernard Guillelmon im Kampf gegen die SBB.

(Bild: Nicole Philipp)

Julian Witschi

Die BLS verzichtet für 2020 auf die beiden Fernverkehrslinien Bern–Biel und Bern–Burgdorf–Olten. Warum haben Sie die Notbremse gezogen?
Bernard Guillelmon: Wir verzichten nicht von uns aus, sondern das Bundesverwaltungsgericht hat dem Rekurs der SBB aufschiebende Wirkung zugesprochen. Wir hatten uns gegen diese Verzögerung gewehrt, können nun aber nicht wie geplant Ende 2019 losfahren.

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