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Buchbinderei mit 93 Angestellten droht das Ende

Die Buchbinderei Schumacher in Schmitten kämpft mit «starker internationaler Konkurrenz». Es sieht danach aus, als müsste sie im März schliessen.

Die Schumacher AG hat ein Konsultationsverfahren eingeleitet – bei Massenentlassungen ist dies Pflicht.
Die Schumacher AG hat ein Konsultationsverfahren eingeleitet – bei Massenentlassungen ist dies Pflicht.
Keystone

Die Buchbinderei Schumacher AG muss wohl auf Ende März schliessen. Das traditionsreiche Unternehmen aus Schmitten hat ein Konsultationsverfahren eingeleitet, wie es am Mittwoch mitteilte: Das ist bei drohenden Massenentlassungen gesetzlich vorgeschrieben. Dabei informiert der Arbeitgeber die Angestellten über die bevorstehenden Kündigungen und gibt dem Personal die Möglichkeit, Vorschläge zu unterbreiten, wie die Entlassungen vermieden werden könnten.

«Die internationale Konkurrenz ist sehr hart», sagte Verwaltungsratspräsident Raoul Philipona. Das letzte Jahr sei «sehr durchzogen» gewesen. Darum habe sich die Firmenleitung die Frage stellen müssen, ob die Schumacher AG Bestand habe. Eine Lösung aus eigener Kraft ist aber nicht mehr denkbar. «Wir brauchen einen Investor.»

Ansonsten sieht es danach aus, als ob die 93 Angestellten auf Ende März ihre Stellen verlieren werden. 10 haben bereits gekündigt oder gehen bis dahin in Pension.

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