Bundesgericht beendet böses Spiel der Marti AG

Fast zehn Jahre lang blockierte ein Bauer die Erweiterung einer Kiesgrube mit Einsprachen – zu Unrecht, wie das Bundesgericht nun entschieden hat. Denn hinter dem Mann stand in Wirklichkeit der Berner Baukonzern Marti.

Im Kampffeld um Kies: Kurt Marti, Geschäftsführer der Kieshandel AG im luzernischen Zell. Mit der Berner Baufirma Marti, die ihn über einen Strohmann jahrelang bedrängte, hat Marti ausser dem Namen nichts zu tun.

(Bild: Marcel Bieri)

Kies. Für die Bauindustrie ist das Wort mehr als nur ein Synonym für Geld. Kies bedeutet für sie Geld – und zwar haufenweise. Für die Herstellung von Beton und Asphalt ist der Rohstoff von zentraler Bedeutung. Dazu kommt, dass dieser zwar günstig, aber schwer ist: Bereits nach 20 gefahrenen Kilometern überwiegen die Transportkosten den Wert der Ladung.

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